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Methode zu Physalis

Während in Amerika über 110 verschiedene Arten der Judenkirsche bekannt sind, gibt es in Europa nur eine einzige Art: die physalis alkekengi. Die Physalis, die auch als Kapstachelbeere, Lampionblume, Andenbeere oder Blasenkirsche bekannt ist, enthält viele Vitalstoffe und Proteine. Die Beeren enthalten mehr Vitamin C als Zitronen. Sie wirken als Anti-Aging-Mittel Entzündungen und freien Radikalen entgegen, stärken das Immunsystem und sind zudem als wohlschmeckendes Früchtchen sehr beliebt. Physalis findet auch in der Homöopathie Anwendung.

Wirkung

  • entzündungshemmend
  • antioxidativ
  • antimikrobiell
  • harntreibend
  • schweißtreibend
  • antiallergisch
  • tumorhemmend

Anwendung

  • Herz und Kreislauf: Schutz der Blutgefäße, Regulierung der Blutfettwerte, Bluthochdruck
  • Stoffwechsel: Rheuma, pH-Wert im Darm, gesunde Darmflora, Diabetes, gesunde Haare, Konzentrationsfähigkeit, gesunde Augen und Fortpflanzungsorgane
  • Immunsystem: Malaria, Krebs, Hepatitis, Dermatitis, Rekonvaleszenz, bei Erschöpfung zur Stärkung der Immunabwehr

Anwendungsarten

  • als frische Frucht
  • verarbeitet: Gelees, Marmeladen, Süßspeisen, Saft, Eis, Tee, Kompott, getrocknete Früchte u. a.

Gegenanzeigen

Die Früchte selber sind absolut gut verträglich und gesund und ihr Verzehr wird weder von Gegenanzeigen noch von Neben- oder Wechselwirkungen begleitet. Da die Wurzel der Pflanze jedoch Tropinderivate und der oberirdische Teil Steroidlactone enthält, können diese Stoffe durch Drüsenhaare auf die Beeren übertragen werden. Nach überreichlichem Genuss kann es in seltenen Fällen deshalb zu Übelkeit, Herzbeschwerden und Schweißausbrüchen kommen. Deshalb sollten die Früchte vor dem Verzehr gut gewaschen werden.

Alternativen zu Physalis

Kosten zu Physalis

Ein Körbchen mit 100 Gramm Physalisfrüchten kostet im Supermarkt etwa zwischen 0,60 und 1,50 €, je nach Saison.

Daten/Fakten zu Physalis

Die Lampionblume mit dem botanischen Namen Physalis peruviana stammt aus den Andenregionen Südamerikas und gehört zu den Nachtschattengewächsen. Die 25 bis 100 cm hohe Pflanze besitzt dreieckige, spitze Blätter und ihre grünlichen Blüten sind von Mai bis August zu sehen. Der lampionartige Kelch färbt sich orangerot, wenn die in ihm enthaltene kirschgroße Beere zur Reife kommt. In Mittel- und Südeuropa wächst die anspruchslose Pflanze auf kalkhaltigen Böden an Waldrändern oder kultiviert im Garten. Sie wird gerne wegen ihrer orangeroten Lampions, die die reifende Frucht umgeben, als Zierpflanze verwendet. Diese Blätter werden anschließend braun und trocken, ein Zeichen, das die innen liegende Beere zur Ernte bereit ist.

Sammelzeit

Die Beeren können im August und September gepflückt werden.

Inhaltsstoffe

Beta-Carotin, Vitamin C, B 1, B 6, E, Eisen, Proteine, Immunglobulin IgA, Pektin, Fettsäuren, Mineralstoffe.

Links zu Physalis

Physalis – Rezepte
http://www.kochbar.de/rezepte/physalis.html
http://www.chefkoch.de/rs/s0/physalis/Rezepte.html
http://www.kuechengoetter.de/rezepte/zutat/Obst-Physalis/255.html
http://eatsmarter.de/rezepte/zutaten/physalis-rezepte

Physalis selber kultivieren
http://www.gartenratgeber.net/pflanzen/physalis-lampionblumen.html
http://www.kuebelpflanzeninfo.de/exot/physalis.htm
Autor: Funk, Silke20.06.2018

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