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Methode zu Quecke

Die Quecke, die auch unter dem Namen Graswurzel, Hundsgras oder Flechtgras bekannt ist, gilt als das lästigste Unkraut für Gärtner und Landwirte. Einmal vorhanden, breitet sie sich durch ihren weitreichenden, unterirdischen Wurzelstock schnell aus. Dass ihr Wurzelstock eine gute Heilpflanze bei beginnenden Harnwegsinfekten ist, wissen die wenigsten. In der Volksheilkunde gilt die Quecke als Kräftigungsmittel, die auch bei rheumatischen Beschwerden und bei Hautleiden gute Dienste tut.

Wirkung

  • entzündungshemmend
  • antibakteriell
  • harntreibend
  • stoffwechselanregend
  • kreislaufanregend
  • blutreinigend

Anwendung

  • Erkrankungen der Harnwege: Blasenentzündung, Harnwegsinfektion
  • Bronchialleiden: Husten, Lungenleiden, Rachitis
  • Hautleiden: Hautunreinheiten, Akne, chronische Hautausschläge
  • Stoffwechsel: Gicht, Rheuma, Stoffwechselschwäche, Erschöpfung, Müdigkeit, Ödeme, Leber- und Gallenschwäche, mildes Abführmittel

Anwendungsarten

  • als Abkochung: Ein Teelöffel der zerkleinerten und getrockneten Wurzel werden mit einem viertel Liter Wasser aufgekocht und zehn Minuten ziehen gelassen; anschließend abseihen und ein bis zwei Tassen pro Tag trinken. Wenn die Quecke zur Durchspülung genutzt wird, empfiehlt es sich, genügend Flüssigkeit dazu zu trinken – das unterstützt den reinigenden Effekt.
  • als Frischsaft: Die frische Wurzel kann auch mit dem Entsafter zu Frischsaft verarbeitet werden, von dem dreimal täglich einige Esslöffel eingenommen werden.

Gegenanzeigen

Personen mit Ödemen, die eine Herzschwäche oder eine Nierenfunktionsstörung als Ursache haben, sollten die Gemeine Quecke nicht verwenden. Neben- oder Wechselwirkungen mit anderen Mitteln sind keine bekannt.

Alternativen zu Quecke

Kosten zu Quecke

100 Gramm getrocknete Queckenwurzel sind im Handel für etwa 2,80 Euro zu bekommen. Bei Abnahme eines ganzen Kilos reduziert sich der Preis pro 100 Gramm auf etwa 2,50 Euro.

Daten/Fakten zu Quecke

Die Gemeine Quecke mit dem lateinischen Namen Triticum repens stammt aus der Familie der Süßgräser und ist eine unscheinbare Grasart, die bis zu 1,5 Meter groß werden kann. Sie besitzt einen weißen, weitverzweigten Wurzelstock, einen geraden Stängel, länglich-schmale grün-bläuliche Blätter und bildet Ähren aus. Die Blütezeit ist von Juni bis August. Sie wächst auf Äckern, in Gärten und an Wegrändern und kommt in Europa, Nordamerika, Nordafrika und Nordasien vor. Die wirksamen Stoffe befinden sich in der Wurzel.

Sammelzeit

Verwendet wird die Wurzel, die im Frühling von Februar bis April und im Spätsommer von August bis hinein in den Oktober geerntet werden kann. Sie wird sorgfältig gewaschen, zerkleinert und getrocknet.

Inhaltsstoffe

Schleimstoffe, Kohlenhydrate, Saponine, ätherisches Öl, Glykoside, Kieselsäure, Eisen, Vitamine A und B, Kaliumsalze.

Links zu Quecke

Pflanzenporträt
http://offene-naturfuehrer.de/web/Elymus_repens_%E2%80%93_Gemeine_Quecke_(JKI-Pflanzenportraits)

Quecke – Rezepte
http://eatsmarter.de/rezepte/zutaten/quecke-rezepte
Autor: Funk, Silke14.09.2016

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