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Methode zu Sanddorn

Der Sanddorn, der unter anderem auch Amritscherl, Fasanbeere, Weidendorn oder Korallenbeere genannt wird, ist in Europa und Asien weit verbreitet. Aufgrund seines hohen Vitamingehalts – er enthält zehnmal mehr Vitamin C als Zitrusfrüchte und ist die Vitamin-C-reichste heimische Pflanze – ist er eine altbewährte Lösung bei Erschöpfungszuständen und Anfälligkeit gegen Erkältungskrankheiten. Zudem hilft er bei Kreislaufproblemen, Kopfschmerzen und Konzentrationsschwäche ebenso wie bei der Wundheilung.

Wirkung

  • adstringierend (zusammenziehend)
  • antibakteriell
  • Vitamin-C-Spender
  • wundheilungsfördernd
  • tonisierend (ausgleichend)
  • Immunsystem stärkend
  • Absorption von UV-B-Strahlen

Anwendung

  • Immunsystem: Erkältung, Vitamin-C-Mangel, Frühjahrsmüdigkeit, Rekonvaleszenz, Herzschwäche
  • Hautleiden: Akne, leichte Verbrennungen, Wundheilung
  • Verdauung: Durchfall, Darmentzündung, Appetitlosigkeit


Anwendungsarten

Innerlich:
  • als Frischsaft: Frische, reife Früchte werden roh ausgepresst. Sanddornsaft in konservierter Form ist ebenso im guten Fachhandel erhältlich.
  • als Marmelade: Diese kann selbst gekocht oder im Handel bezogen werden.
  • Fertigpräparate: Sanddorn wird in zahlreichen Kosmetika, in Tees, Säften oder in Kapselform angeboten.

Äußerlich:
  • als Hautcreme: Das wertvolle Öl aus den Samen und dem Fruchtfleisch wird in Hautcremes verarbeitet. Diese helfen bei Verbrennungen und Wundliegen.

Gegenanzeigen

Gegenanzeigen, Neben- oder Wechselwirkungen sind keine bekannt. Somit kann Sanddorn bedenkenlos eingesetzt werden.

Alternativen zu Sanddorn

Kosten zu Sanddorn

Es gibt im Handel eine reichhaltige Auswahl an Sanddornprodukten wie beispielsweise Saft, Sanddornöl, Sanddornmassageöle, Marmeladen und Kosmetik zu unterschiedlichsten Qualitäten und Preisen. Vergleichen lohnt sich.

Daten/Fakten zu Sanddorn

Der winterharte Sanddorn mit dem botanischen Namen Hippophae rhamnoides stammt ursprünglich aus Nepal, ist aber schon seit langer Zeit fast weltweit zu Hause. Er wächst bevorzugt auf kalkhaltigen Böden in Küstendünen, aber auch in Schotterauen der Gebirgsflüsse und sandigen oder kiesigen Flussufern, an denen er dank seiner langen Wurzeln wachsen kann. Der Sanddorn ist ein 2-3 m hoher, sommergrüner Strauch mit vielen rotbraunen Zweigen und langen Dornen. Die graugrünen, sehr schmalen Blätter haben eine silbrig-glänzende Unterseite. Während die kleinen gelben Blüten im April eher unscheinbar daherkommen, reifen zwischen August und Dezember sehr schön anzusehende orangefarbene Scheinfrüchte in dichten Trauben heran.

Sammelzeit

Zwischen September und Oktober ist die beste Zeit, die reifen Sanddornfrüchte zu ernten und Früchte und Samen zu nutzen.

Inhaltsstoffe

Reichlich Vitamin C (Ein TL der Früchte deckt den Tagesbedarf eines Erwachsenen), B-Vitamine, Vitamin E, Vitamin F, Magnesium, Kalzium, Mangan, Eisen, Gerbstoffe, Flavonoide, Beta-Sitosterol, Carotinoide, ätherische Öle.

Links zu Sanddorn

Sanddornprodukte kaufen
http://www.sanddorn-shop.com/
http://www.sanddorn-storchennest.de/

Pflanzen kaufen
http://www.pflanzmich.de/produkt/37695/sanddorn-weiblich-leikora.html

Sanddorn im Garten anbauen
https://www.mein-schoener-garten.de/de/gartenpraxis/nutzgarten/sanddorn-vitaminreiches-wildobst-60032
Sanddorn in der Küche nutzen – Rezepte
http://www.chefkoch.de/rs/s0/sanddorn/Rezepte.html

Autor: Funk, Silke21.09.2016

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