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Methode zu Eukalyptus

Der Eukalyptusbaum, der im Volksmund unter anderem auch Blaugummibaum oder Fieberbaum genannt wird, ist die Heilpflanze bei Erkältungen schlechthin. Ob als Hustenbonbon, Badezusatz, Eukalyptusöl für Dampf- oder Inhalierbäder, Eukalyptus ist in vielen Produkten gegen Atemwegserkrankungen enthalten. Gleichzeitig leistet es auch bei Wunden und bei der Stoffwechselregulierung gute Dienste.

Wirkung

  • auswurffördernd
  • schleimlösend, erleichtert das Abhusten
  • antibakteriell
  • entzündungshemmend
  • desodorierend
  • kühlend
  • leicht krampflösend
  • leicht Blutzuckersenkend
  • anregend, belebend
  • harntreibend

Anwendung


Anwendungsarten

  • als Tee: Ein Teelöffel Eukalyptusblätter werden mit einem viertel Liter kochendem Wasser überbrüht und zehn bis fünfzehn Minuten zugedeckt ziehen gelassen. Abschließend abseihen und in kleinen Schlucken trinken; bei Erkältung täglich drei bis fünf Tassen hiervon trinken.
  • als Umschlag: Ein Tuch wird mit stark zubereitetem Tee angefeuchtet und auf die betroffene Hautstelle aufgelegt, gegebenenfalls fixieren.
  • für die Duftlampe: Eukalyptusöl kann in der Duftlampe den Raum beleben und desinfizieren.
  • als Fertigarznei: Im Handel sind Eukalyptusöl für Inhalationen, Hustenbonbons, Erkältungsbäder oder Salben erhältlich.

Gegenanzeigen

Kleinkinder und Säuglinge sollten Eukalyptus wegen seiner starken Wirkung nicht verwenden. Bei entzündlichen Magen-Darm-Erkrankungen, Lebererkrankungen oder Gallebeschwerden, sowie bei bekannter Allergie muss ebenso von der Anwendung abgesehen werden. Bei empfindlichen Menschen kann es äußerlich angewendet zu Hautreizungen, innerlich zu Übelkeit oder Durchfall kommen. Als Wechselwirkung sollten eine gleichzeitige homöopathische Behandlung und die Verwendung von Eukalyptusöl aufeinander abgestimmt werden.

Alternativen zu Eukalyptus

Kosten zu Eukalyptus

100 Gramm getrocknete und geschnittene Eukalyptusblätter sind im Handel für etwa 2.- Euro zu bekommen. Bei Abnahme eines ganzen Kilos reduziert sich der Preis pro 100 Gramm auf etwa 1,85 Euro.

Daten/Fakten zu Eukalyptus

Hinter der Gattung Eukalyptus stecken über 600 verschiedene Arten, wobei für Heilzwecke vor allem der Eucalyptus globulus verwendet wird. Der ursprünglich aus Tasmanien und Australien stammende Baum mit seinem schraubig gedrehten Stamm findet sich mittlerweile auch am Mittelmeer und anderen subtropischen Gegenden. Er wird bis zu 70 Meter hoch, besitzt eine grauweiße, glatte Rinde und zwei unterschiedliche Blätterarten. Die jungen eiförmigen oder breit-lanzettlichen Blätter umfassen den Stängel. Die Folgeblätter hingegen sind länglich wie eine Sichel und haben eine bläuliche Farbe. Sie hängen an kurzen Stielen. Diese sind voller ätherischer Öle und werden für die Heilanwendung genutzt. Nach den Blüten, die an weißlichen Fäden hängen, entstehen blaugrüne Kapseln, die silbergrau glänzen.

Sammelzeit

Wild wachsende Eukalyptusbäume sind in Mitteleuropa selten zu finden. In warmen südlichen Ländern können die Folgeblätter vom Sommer bis in den Herbst geerntet werden.

Inhaltsstoffe

Ätherische Öle (Hauptbestandteil Cineol = Eukalyptol), Bitterstoffe, Gerbstoffe, Flavonoide, Harze, Triterpene, Euglobale, Proanthocyanidine.

Links zu Eukalyptus

Eukalyptusbaum – Pflege
http://www.pflanzenfreunde.com/eukalyptus.htm

Eukalyptus globulus: Informationen zur Pflege und Anzucht
http://www.kuebelpflanzeninfo.de/balkon/eukalyptus.htm

Eukalyptus in der Küche
http://www.chefkoch.de/rs/s0/eukalyptus/Rezepte.html
Autor: Funk, Silke06.07.2016

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