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Methode zu Hauhechel

Der Gewöhnliche Hauhechel, der im Volksmund unter anderem auch Harnkraut, Stachelkraut, Steinwurzel oder Ochsenbrech genannt wird, wird traditionell zur Unterstützung der Ausscheidungsfunktion der Niere verwendet. Die Inhaltsstoffe der Wurzel und der Blüten wirken nicht nur harntreibend und entzündungshemmend, sondern reinigen auch das Blut und fördern den Stoffwechsel.

Wirkung

  • harntreibend
  • entzündungshemmend
  • blutreinigend
  • stoffwechselfördernd

Anwendung


Anwendungsarten

  • als Tee: Ein Teelöffel geschnittene Hauhechelwurzel wird mit einer Tasse kochendem Wasser übergossen und etwa zehn Minuten ziehen gelassen; Abseihen und in kleinen Schlucken trinken – zwei bis drei Tassen täglich.
  • als Fertigteemischung: Hauhechel kommt in verschiedenen harntreibenden Teemischungen, als Figurtee oder Stoffwechseltee vor und ist so im Handel erhältlich.

Gegenanzeigen

Bei Durchspülungstherapien mit Hauhechel muss begleitend viel Wasser getrunken werden, was bei einer Blasenentzündung sowieso angezeigt ist. Bei vorhandenen Ödemen, die von einer Herzschwäche oder einer bestehenden Nierenkrankheit herrühren, sollte von der Anwendung von Hauhechel abgesehen werden. Wechselwirkungen mit anderen Mitteln sind keine bekannt.

Alternativen zu Hauhechel

Kosten zu Hauhechel

100 Gramm getrocknete und geschnittene Hauhechelwurzel ist im Handel für etwa 2,50 Euro zu bekommen. Bei Abnahme eines ganzen Kilos reduziert sich der Preis pro 100 Gramm auf etwa 2,20 Euro.

Daten/Fakten zu Hauhechel

Der Dornige Hauhechel mit dem lateinischen Namen Ononis spinosa stammt aus der Familie der Hülsenfrüchtler und wurde schon in der griechisch-römischen Antike als Mittel gegen Blasen- und Nierenerkrankungen empfohlen. Der 20 bis 100 cm hohe Halbstrauch besitzt mehrere verholzte und behaarte Stängel mit reichlich Dornen. Die wechselständigen Blätter sind oval. Rosaweiße Schmetterlingsblüten stehen einzeln in den Blattachseln und blühen von Juni bis Oktober. Der Hauhechel kommt aus Nordafrika und Mitteleuropa und wächst auf Halbtrockenrasen, Weiden und Wegen auf nährstoffarmen, kalkhaltigen Böden. Er besitzt einen unangenehmen Geruch und die Wurzeln sitzen sehr fest im Boden.

Sammelzeit

Verwendet werden die Wurzel und die Blüten. Die Wurzeln können im Frühling von März bis April und im Herbst, im Oktober, geerntet werden, die Blüten hingegen sind von Juni bis in den Herbst hinein zu pflücken.

Inhaltsstoffe

Ätherisches Öl, Gerbstoffe, Harz, Glykoside, Triterpene, Isoflavone.

Links zu Hauhechel

Hauhechel – Pflanzenkunde
http://www.pflanzenfreunde.com/heilpflanzen/hauhechel.htm

http://www.kraeuter-buch.de/kraeuter/Hauhechelhtml

http://www.langenbach-info.de/Flora/Wildkraeuter_und_Graeser/Dornige_Hauhechel/dornige_hauhechel.html
Autor: Funk, Silke20.07.2016

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