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Methode zu Zypresse

Die würzig duftende Zypresse birgt, wie viele andere Nadelbäume auch, ein heilkräftiges, ätherisches Öl, das nicht nur in der Parfümherstellung, sondern auch in der Pflanzenheilkunde Anwendung findet. Der intensive und balsamische Duft lindert Beschwerden bei Erkrankungen der Atemwege, des Magen-Darm-Traktes und der Haut. In der Homöopathie findet das Zypressenöl bei Kopf- und Gelenkschmerzen Verwendung.

Wirkung

  • auswurffördernd
  • antiseptisch
  • antibakteriell
  • beruhigend
  • Insekten vertreibend
  • schweißtreibend
  • gefäßverengend
  • krampflösend

Anwendung

  • Erkrankungen der Atemwege: Fieber, grippaler Infekt, Husten, Bronchitis, Asthma, Keuchhusten
  • Hautleiden: Afterjucken, schlecht heilende Wunden
  • Magen-Darm-Trakt: Hämorrhoiden, Durchfall, Darmentzündungen
  • Frauenleiden: Wechseljahresbeschwerden, Menstruationsschmerzen
  • Stoffwechsel: Rheuma, Gicht, Krampfadern

Anwendungsarten

  • als Tee aus den Zweigen: Ein Esslöffel zerkleinerte Nadeln wird mit einem viertel Liter kochendem Wasser überbrüht und zehn Minuten lang ziehen gelassen. Anschließend abseihen und in kleinen Schlucken trinken. Dieser Tee ist besonders als Erkältungstee geeignet.
  • Tee aus den Früchten: Obige Dosierung kann auch, statt mit den Zweigen, mit den unreifen Zapfen hergestellt werden. Dieser Tee ist besonders bei Darmentzündungen zu empfehlen, aber auch bei Erkrankungen der Atemwege hilfreich.
  • als Tinktur: Zerkleinerte Zweige und Zapfen in ein verschließbares Gefäß geben und mit Weingeist oder Doppelkorn übergießen, bis alle Pflanzenteile bedeckt sind. Anschließend verschließen und etwa vier Wochen lang stehen lassen, dabei immer wieder einmal gut durchschütteln. Dann das Ganze abseihen und in einer dunklen Flasche aufbewahren. Hiervon werden täglich 10 bis 50 Tropfen, nach Bedarf mit etwas Wasser verdünnt, eingenommen.
  • als Umschlag: Ein Tuch mit dem Tee anfeuchten und auf die betroffene Hautstelle legen, nach Bedarf fixieren, hilft bei Hautproblemen.
  • als Badezusatz: Eine Handvoll Zweige werden in zwei Liter Wasser zum Kochen gebracht und zehn Minuten ziehen gelassen. Anschließend abseihen und dem Badewasser zugeben. Die Badezeit beträgt zwanzig Minuten.
  • Fertigsalben: Cikaflogo Gel, Drosera N Oligoplex.

Gegenanzeigen

Schwangere, Stillende, sowie Kinder sollten von der Anwendung absehen, ebenso wie Personen, die an Brustkrebs erkrankt sind oder an Bluthochdruck oder Epilepsie leiden. Nebenwirkungen und Wechselwirkungen sind keine bekannt.

Alternativen zu Zypresse


Kosten zu Zypresse

Zypressenöl gibt es im Handel in unterschiedlichen Größen und Qualitäten zu kaufen.

Daten/Fakten zu Zypresse

Die Zypresse mit dem botanischen Namen Cupressus sempervirens, die schon in der Antike als Heilpflanze geschätzt wurde, stammt aus der Familie der Zypressengewächse. Ursprünglich in Asien beheimatet, wurde der säulenartige Baum von den Phöniziern in die Mittelmeerländer gebracht und dort schnell heimisch. Er kann bis zu 30 Meter hoch werden und trägt schuppenartige Nadeln. Aus den Blüten entwickeln sich sowohl die männlichen gelben bis braunen Zapfen als auch die weiblichen Zapfen, die eine grünliche Farbe aufweisen. Die Zypresse, die im Volksmund auch unter den Namen Trauerzypresse, Totenbaum, Mittelmeer-Zypresse oder Säulenzypresse bekannt ist, bevorzugt einen sonnigen, trockenen Platz.

Sammelzeit

Zu Heilzwecken werden die Zweige mit den Nadeln im späten Winter oder im zeitigen Frühjahr geerntet.

Inhaltsstoffe

Ätherische Öle und die enthaltenen Bestandteile Pinen, Furfural, Camphen, Cedrol, Sempervirol, Sylvestren, Terpineol.

Links zu Zypresse

Zypressen im eigenen Garten pflanzen
http://www.gartenlexikon.de/pflanzen/zypressen.html
http://www.gartendialog.de/gartenpflanzen/gehoelze/nadelgehoelze/zypressen-pflege.html
Autor: Funk, Silke19.10.2016

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