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Methode zu Mönchspfeffer

Der Mönchspfeffer, der im Volksmund auch als Keuschlamm bezeichnet wird, ist ein gutes Beispiel, wie viele hormonell bedingte Befindlichkeitsstörungen auf ganz natürliche Weise reguliert werden können. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass diese Heilpflanze als Phytohormon den Prolaktinpegel senkt und die körpereigene Dopaminproduktion steigert, da der Mönchspfeffer unmittelbar auf die Hirnanhangdrüse Einfluss nimmt. So ist das Hauptanwendungsgebiet die Harmonisierung bei Fehlfunktionen des Hormonhaushaltes. Hierbei bedient er eine erstaunliche Bandbreite. Auch in der Homöopathie hat der Mönchspfeffer bei Potenzstörungen, im Klimakterium und bei Störungen des Milchflusses sein anerkanntes Anwendungsgebiet.

Wirkung

  • beruhigend auf den Hormonhaushalt
  • harmonisierend
  • entzündungshemmend
  • zyklusregulierend
  • stimmungsaufhellend
  • schmerzlindernd

Anwendung

  • Frauenleiden: unerfüllter Kinderwunsch, Gelbkörperschwäche, unregelmäßiger Zyklus, Prämenstruelles Syndrom, zu starke Blutungen, Ausbleiben der Menstruation, Spannen der Brust durch zu hohen Progesteronspiegel, Wechseljahre, mangelnde Libido, hormonell bedingte Hautunreinheiten.
  • Männerleiden: Potenzprobleme, mangelnde Spermaproduktion
  • Restless-Legs-Syndrom

Anwendungsarten

Mönchspfeffer gibt es als Tee, Kapseln, Samen, Tabletten, Früchteextrakt oder in Tropfenform zu kaufen.

Gegenanzeigen

Selten kann es bei der Anwendung von Mönchspfeffer zu Hautausschlag oder Übelkeit kommen. Eine Gewichtszunahme ist möglich, auch wenn die Heilpflanze auf völlig natürliche Weise in den Hormonhaushalt eingreift. Gegenanzeigen oder Wechselwirkungen mit anderen Mitteln sind keine bekannt. Da der Mönchspfeffer nur in Extraktform eingenommen werden kann, ist eine medizinische Absprache über die Art und Menge der Einnahme empfehlenswert.

Alternativen zu Mönchspfeffer

Kosten zu Mönchspfeffer

Mönchspfefferextrakt gibt es als Tee, Kapseln, Tropfen oder Tabletten in verschiedenen Mengen und Qualitäten im Handel zu kaufen.

Daten/Fakten zu Mönchspfeffer

Der Mönchspfeffer mit dem lateinischen Namen Vitex agnus-castus stammt aus der Familie der Lippenblütler und war ursprünglich im Mittelmeerraum beheimatet. Bereits im Mittelalter brachten ihn Nonnen und Mönche mit nach Europa, um ihn als Hilfe gegen ihre Fleischeslust anzupflanzen. Der sommergrüne Strauch wird bis zu fünf Meter hoch und besitzt handförmige, 5-7-fach gefiederte Blätter. Im späten Sommer blühen die zartblau bis violettfarbenen Blüten in verzweigten, ährenartigen Blütenständen und bringen kleine, rötlich-schwarze Steinbeeren hervor, die einen pfeffrig schwarzen Geschmack besitzen. Der Mönchspfeffer bevorzugt feuchte Standorte wie Flussufer, kann aber bei guter Pflege auch ohne Gewässernähe gedeihen.

Sammelzeit

Verwendet werden die reifen Früchte, die im Herbst geerntet und anschließend getrocknet werden.

Inhaltsstoffe

Ätherische Öle, Ölsäure, Casticin, Flavonoide, Triglyceride, Linolsäure, Diterpene (Vitexilacton, Rotundifuran), Iridoidglykoside (Aucubin, Agnusid).

Links zu Mönchspfeffer

Mönchspfeffer selber kultivieren
http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/querbeet/pflanzen-lexikon/pflanzen-lexikon-kraeuter-moenchspfeffer100.html
http://www.haushalts-und-gartenlexikon.de/moenchspfeffer/
http://www.haushalts-und-gartenlexikon.de/moenchspfeffer/
Autor: Funk, Silke06.09.2016

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