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Methode zu Schisandra

Die Schisandra-Beere stammt aus China und wird dort seit Jahrtausenden gegen Alterserscheinungen, Leberschwäche, zur Stärkung der Libido und bei vielen anderen Gesundheitsbeschwerden eingesetzt. Die Chinabeere, die die Lebensenergie Qi steigert, vereint in sich alle fünf Geschmacksrichtungen, die wir im Mund wahrnehmen können – süß, sauer, salzig, bitter und scharf – und wird deshalb in China als Beere der fünf Geschmäcker (Wu Wei Zi) bezeichnet. Wegen ihres gewöhnungsbedürftigen Geschmacks wird sie wohl nicht so schnell einen Platz in unserer Müslischale finden, dennoch wird sie zunehmend als Anti-Age-Mittel und gegen Erschöpfung eingesetzt. Besonders bemerkenswert ist ihre adaptogene Wirkung, sie wirkt belebend wie beruhigend und sorgt für ein Gleichgewicht der Körper- und Organfunktionen.

Wirkung

  • adaptogen
  • antioxidativ
  • entzündungshemmend
  • stärkend
  • ausgleichend
  • regenerierend
  • aphrodisierend
  • blutreinigend
  • durchblutungsfördernd
  • krampflösend

Anwendung


Anwendungsarten

  • als Tee ein Esslöffel getrocknete Beeren oder getrocknete Blätter werden mit einem viertel Liter kochendem Wasser übergossen und etwa zwanzig Minuten ziehen lassen; abseihen und in kleinen Schlucken trinken. Die empfohlene Tagesdosis beträgt drei Tassen.
  • als Trockenfrüchte: Es empfiehlt sich, täglich etwa 5 g der getrockneten Beeren zu sich zu nehmen. Die Wirkung stellt sich nach wenigen Wochen ein.
  • als Öl: Das Öl ist im Handel erhältlich und wird auch als ätherisches Öl verwendet.
  • als Kapseln oder Pulver

Gegenanzeigen

Adaptogen wirkende Heilpflanzen sollten von Schwangeren und Stillenden nicht ohne ärztliche Absprache eingenommen werden. In seltenen Fällen kann es bei der Einnahme der Schisandra-Beere zu Appetitlosigkeit, Sodbrennen oder Hautausschlag kommen. Am besten ist es, mit einer kleinen Dosis zu beginnen und diese dann langsam zu steigern. Wechselwirkungen mit anderen Mitteln sind keine bekannt. Alle stark wirkenden Heilpflanzen sollten nach sechswöchiger Anwendung für eine kurze Zeit abgesetzt werden, um die Wirksamkeit auf den Körper zu erhalten. Nach der Pause kann eine weitere sechswöchige Kur erfolgen.

Alternativen zu Schisandra

Kosten zu Schisandra

100 Gramm Schisandrapulver sind im Handel für etwa 13.- € zu bekommen, getrocknete Beeren für etwa 7.- € pro 100 Gramm.

Daten/Fakten zu Schisandra

Die Schisandra chinensis stammt aus der Familie der Sternanisgewächse und ist in der Traditionellen Chinesischen Medizin seit Jahrtausenden eine überaus wichtige Heilpflanze. Die bisher 39 nachgewiesenen Wirkstoffe erklären die adaptogene Kraft der Pflanze und ihre vielfältige Heilkraft. Die Kletterpflanze ist heute in China, Korea und Japan zu Hause und wird bis zu acht Meter hoch. Aus den weißlichen oder roten Blüten reifen bis zum Spätsommer die beerenartigen, roten Früchte in Trauben heran. Sie wächst auch in gemäßigtem Klima und kann deshalb auch in unseren Breiten kultiviert werden. Schisandra besitzt ein ähnliches Wirkungsspektrum wie Ginseng.

Sammelzeit

Verwendet werden die Beeren, die von Juli bis September geerntet werden können. Anschließend werden sie in der Sonne oder bei etwa 50 Grad im Dörrapparat oder Backofen getrocknet. Aber auch die Blätter kommen unter dem Namen "chinesische Limonenblätter" zur Teezubereitung in den Handel.

Inhaltsstoffe

Lignane wie Schisandrin B, Schisandrol A, Gomisane, Triterpene, ätherisches Öl, Mineralstoffe, Vitamine C und E.

Links zu Schisandra

Schisandra kaufen
http://www.schisandra.naturscheune.de
http://www.terraelements.de
http://www.nu3.de
http://www.kraeuterhaus.de

Schisandra selber kultivieren
http://www.baldur-garten.de
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Autor: Funk, Silke23.09.2016

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