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Methode zu Pomeranze

Die Pomeranze, auch bekannt unter dem Namen Bitterorange, Bergamotte, Sevilla-Orange, Neroli oder Bigarade, gehört zu den Zitrusfrüchten und kann auf vielfältige Weise genutzt werden. In der Heilkunde wirken die enthaltenen Bitterstoffe appetitanregend, indem sie die Sekretion von Verdauungssäften fördern. Sie hilft bei Blähungen und Verdauungsstörungen aller Art.

Wirkung

  • appetitanregend
  • verdauungsfördernd
  • blähungstreibend
  • stoffwechselanregend
  • desinfizierend
  • blutdrucksenkend
  • wurmtreibend
  • krampflösend
  • schleimlösend

Anwendung

  • Verdauungsbeschwerden: Appetitlosigkeit, Verdauungsschwäche, Blähungen, Völlegefühl
  • Nervöse Beschwerden: Unruhe, Einschlafschwierigkeiten, Nervosität

Anwendungsarten

  • Fertigarznei: Tinkturen zur Verdauungsförderung und Beruhigung oder Sirup und Bitterorangen-Blüten-Tee zur Entspannung sind in der Apotheke erhältlich.
  • Bitterorangen-Schalen-Tee: Zwei Teelöffel getrocknete und zerkleinerte Pomeranzenschalen werden mit einem viertel Liter kochendem Wasser überbrüht und zehn Minuten ziehen gelassen, dann abseihen und in kleinen Schlucken trinken. Am Abend genossen, hilft er bei etwaigen Einschlafschwierigkeiten.

Gegenanzeigen

Als Nebenwirkung lassen die ätherischen Öle aus Zitrusfrüchten die Haut lichtempfindlicher reagieren. Dies ist beim Sonnenbaden zu berücksichtigen. Bei Magenschleimhautentzündungen oder Entzündungen im Darm sollte die Bitterorange nicht angewendet werden. Wechselwirkungen mit anderen Mitteln sind keine bekannt.

Alternativen zu Pomeranze

Kosten zu Pomeranze

100 Gramm getrocknete Pomeranzenblüten sind im Handel für etwa 4,70 Euro zu bekommen. Bei Abnahme eines ganzen Kilos reduziert sich der Preis pro 100 Gramm auf etwa 4,25 Euro.

Daten/Fakten zu Pomeranze

Die Bitterorange mit dem lateinischen Namen Citrus aurantium stammt aus der Familie der Rautengewächse und war ursprünglich in China und Ostindien beheimatet. Die Araber brachten die Pflanze etwa im 12. Jahrhundert ins Mittelmeergebiet, wo sie auch heute noch in großem Umfang kultiviert wird. Der immergrüne Baum mit seiner runden Krone kann bis zu zehn Meter groß werden, die gelbgrünen Zweige sind in den Blattachseln mit Dornen besetzt. Im Gegensatz zu Zitronen- oder Orangenbäumen hat die Pomeranze dreiteilige Blätter. Im April bis Mai erfreut der Baum mit reinweißen kleinen Blüten, die einen starken, betörend aromatischen Duft verbreiten.
Die rundlichen, etwas abgeflachten Früchte sind kleiner als Orangen, haben eine unebene Schale, die auch dicker ist als die von Orangen, sich aber leicht abschälen lässt. Die Schale hat einen bitteren, die Frucht selber einen säuerlichen Geschmack. Aus der Frucht und ihren Bestandteilen wird Orangeat, Marmelade, Likör (Curacao) und Bitterlimonade hergestellt. Drei wichtige Duftbausteine kommen in der Parfümherstellung zur Anwendung: Das Neroliöl beim Orangenblütenwasser, das Bitterorangenöl aus den Fruchtschalen bei zitronigen Duftwässern und Eau de Cologne sowie aus den Blättern und Zweigen und den unreifen Früchten das Petitgrainöl Bigarade.

Sammelzeit

Die Blätter und Blüten werden im Hochsommer geerntet, die Früchte, wenn sie noch grün sind.

Inhaltsstoffe

Ätherische Öle (Limonene), bittere Flavonoidglykoside, Flavonoide (Neohesperidin, Naringenin), Terpineol, Lynalylacetat, Furanocumarine.

Links zu Pomeranze

Bitterorange in der Küche – Rezepte
http://www.chefkoch.de/rs/s0/bitterorangen/Rezepte.html
http://eatsmarter.de/rezepte/zutaten/bitterorange-rezepte

Bitterorangenbaum kultivieren
http://www.gartendatenbank.de/wiki/poncirus-trifoliata
http://www.zimmerpflanzenfreunde.de/bitterorange/
Autor: Funk, Silke14.09.2016

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