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Methode zu Lotus

Die geheimnisvolle Lotuspflanze, die im Volksmund unter anderem auch Lotos oder Indische Lotosblume genannt wird, wird schon seit Jahrtausenden in den asiatischen Kulturen als religiöse Pflanze verehrt. Sie symbolisiert Reinheit und Unberührtheit. Als Heilpflanze findet sie vor allem bei Blutungen, Verdauungsproblemen und Schlafstörungen Verwendung.

Wirkung

  • blutstillend
  • blutdrucksenkend
  • blutgefäßerweiternd
  • adstringierend (zusammenziehend)
  • beruhigend
  • magenstärkend
  • herzstärkend
  • fiebersenkend
  • kühlend
  • tonisierend (ins Gleichgewicht bringend)

Anwendung

  • Stoffwechsel, Herzkreislaufsystem: Schlaflosigkeit, Blutungen, Bluthochdruck, Herzschwäche, Nierenschwäche, Fieber, Krebs
  • Verdauung: Magenschwäche, Verdauungsschwäche
  • Menstruationsbeschwerden

Anwendungsarten

  • als Küchenzutat: Blätter und Blüten werden wegen ihrer verdauungsfördernden Wirkung gerne als Zutat in Salaten oder Gemüsen genutzt. Die Wurzel kann roh oder gekocht und zur Teebereitung verwendet werden.
  • als Tee: 15 Gramm getrocknete Lotuswurzel werden etwa eine Viertelstunde lang in einem halben Liter Wasser bei mäßiger Hitze gekocht und dann abgeseiht. Mit etwas Meersalz und einer Prise Ingwerpulver gewürzt, kann der Tee verteilt über den Tag getrunken werden.

Gegenanzeigen

Gegenanzeigen, Neben- oder Wechselwirkungen sind keine bekannt.

Alternativen zu Lotus

Kosten zu Lotus

200 Gramm getrocknete Lotuswurzel sind im Internethandel für etwa 2,25 Euro zu bekommen. Adressen finden Sie unter "Links".

Daten/Fakten zu Lotus

Der Lotus mit dem lateinischen Namen Nelumbo nucifera stammt aus der Familie der Lotosgewächse und hat seine ursprüngliche Heimat in Asien. Im Gegensatz zur Seerose wachsen die weißen oder rosafarbenen Blüten des Lotus bis zu einem Meter über den Wasserspiegel hoch. Die wunderschönen duftenden Blüten dieser Sumpfstaudenpflanze schließen sich bei Bedarf sehr schnell. Ihr Same kann bis zu 2000 Jahre alt werden und dennoch keimfähig bleiben.
Lotuspflanzen sind vor allem in botanischen Gärten, aber auch in angelegten Privatteichen zu finden. Für eine gute Wurzelbildung muss das Wasser mindestens eine Tiefe von 60 cm aufweisen. Die Blätter mit einem Durchmesser bis zu einem Meter schwimmen auf dem Wasser, die Blüten werden bis zu 35 cm groß. An Blättern und Blüten perlen durch eine vorhandene Schicht an Wachskristallen alle Verunreinigungen ab, sie ist also selbstreinigend. Die Lotuspflanze benötigt einen sonnigen Standort und einen nährstoffreichen, kompostartigen Boden.

Sammelzeit

Zu Heilzwecken kann die ganze Lotuspflanze genutzt werden. Die Blätter mit den Blüten werden im Sommer, die Wurzeln hingegen im Herbst und Winter genommen. Sollen die Keimwurzeln getrocknet werden, werden die Samen vorher entfernt.

Inhaltsstoffe

Fettsäuren, Linolsäure, Linolensäure, Gerbsäure, Alkaloide (Pronuciferin, Nuciferin, Nornuciferin, Armepavin, Roemerin).

Links zu Lotus

Lotuswurzel in der Küche nutzen
http://www.chefkoch.de/rs/s0/getrocknete+lotuswurzel/Rezepte.html
http://www.wagashi-net.de/de/japanisches-gemuese
http://www.kochmix.de/kochmagazin-die-lotuswurzel-ungewoehnliches-gemuese-aus-asien-844.html

Lotuswurzel kaufen
http://www.lis-asialand.com/shop/index.php?route=product/product&product_id=359
http://www.makrobiotik.com/Lebensmittel/Lotusprodukte
Autor: Funk, Silke22.08.2016

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