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Methode zu Lärche

Die Lärche, die im Volksmund auch Schönholz, Lertanne, Lörbaum oder Lärchtann genannt wird, kann ein breites Wirkungsspektrum als Heilpflanze für sich in Anspruch nehmen. Obwohl dies kaum bekannt ist, hilft sie bei vielen Hautleiden, bei Problemen des Magen-Darm-Traktes und der Harnorgane. Auch bei Erkältungen wird sie eingesetzt. Die Lärche wird in der Bachblütentherapie unter dem Namen Larch geführt und steht hier für Selbstvertrauen und Bescheidenheit.

Wirkung

  • erwärmend
  • harntreibend
  • erweichend
  • antiseptisch (blutreinigend)
  • durchblutungsfördernd
  • schleimlösend
  • stimmungsaufhellend

Anwendung

  • Atemwegserkrankungen: Husten, Verschleimung
  • Verdauungsapparat: Durchfall, Würmer, Darmkatarrh
  • Erkrankungen der Harnwege: Blasenleiden, Blasensteine, Gallensteine
  • Hautleiden: Wunden, nässende Flechten, Grindheilung, eiternde Geschwüre
  • Nervenschmerzen
  • Menstruationsbeschwerden: fördert die Menstruation

Anwendungsarten

  • als Tee: Die frischen Blüten und Triebe werden mit kochendem Wasser überbrüht und fünf Minuten ziehen gelassen. Abseihen und in kleinen Schlucken trinken.
  • als Fertigarznei: Das Lärchenterpentin wir zu Emulsionen, Ölen, Gelen oder Salben für die äußere Anwendung angeboten. Zudem gibt es Pflaster und Tropfen zur Inhalation. Die Cremes fördern durch ihre desinfizierende und schleimlösende Wirkung die Durchblutung und die Wundheilung und helfen als Inhalation gegen Erkältungen.
  • frische Blüten und Triebe: Die frischen Blüten und Triebe können auch fein gehackt in Salate gestreut werden.

Gegenanzeigen

Ätherische Öle sollten nicht bei kleinen Kindern angewendet werden. Selten kann es bei empfindlichen Personen zu allergischen Reaktionen gegen die Lärche kommen. Bei akuten Entzündungen der Atemwege sollten Dämpfe aus dieser Heilpflanze nicht inhaliert werden.

Alternativen zu Lärche

Kosten zu Lärche

Im Handel sind verschiedenste Gesundheitsprodukte mit Lärchenwirkstoffen erhältlich.

Daten/Fakten zu Lärche

Die Lärche mit dem lateinischen Namen Larix europaea oder auch Larix decidua stammt aus der Gattung der Koniferen und der Familie der Kieferngewächse und verliert, anders als jeder andere Nadelbaum, jedes Jahr seine Nadeln und macht es somit den Laubbäumen gleich. Das Grundaroma ist harzig-erfrischend wie bei einem typischen Nadelbaum. In jungen Lebensjahren wächst die Lärche sehr schnell heran, sodass sie zunächst einen hohen, aber schmalen Wuchs erreicht. Sie kann bis zu 40 Meter hoch werden. Im Frühjahr wachsen immer etwa 20 Nadeln in neuen Büscheln heran. Diese sind etwa zwei Zentimeter lang und haben eine flache Form. In der Blütezeit im April und Mai duften die roten Blüten, die sich im Herbst dann zu kleinen Zäpfchen weiterentwickeln. Die Lärche hat ihren Ursprung in Sibirien und Osteuropa, wird jedoch heute bei uns auf großen Flächen kultiviert.

Sammelzeit

Von der Lärche können die Rinde, das Harz, die jungen Sprossen und die Nadeln verwendet werden. Sammelzeit ist von Mai bis August.

Inhaltsstoffe

Ätherisches Öl mit Borneol und Pinen, Harzsäuren, Bernsteinsäure, Bitterstoffe.

Links zu Lärche

Baum des Jahres 2012 – die Lärche
http://www.baldwald.de/baum-des-jahres/baum-des-jahres-2012-europaeische-laerche-europ%E4ische-l%E4rche.htm

Waldwissen – die Lärche
http://www.waldwissen.net/waldwirtschaft/waldbau/pflege/bfw_bestandespflege-laerche/index_DE

Die Lärche als Heilpflanze
http://www.heilpraktiker-berufs-bund.de/patienten/naturheilkunde/38-die-medizin-der-baeume.html
Autor: Funk, Silke18.08.2016

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