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Methode zu Chinabaum

Der Chinabaum oder Chinarindenbaum wird unter anderem auch Kalisyabaum oder Fieberrindenbaum genannt und ist eine klassische Bitterpflanze, die früher als Mittel gegen Malaria eingesetzt wurde. Heute wird die Rinde aufgrund ihres Chiningehaltes vor allem zur Appetitanregung und bei Verdauungsbeschwerden eingesetzt. Sie wird auch zur Anregung des Stoffwechsels und bei grippalen Infekten verwendet.

Wirkung

  • appetitanregend
  • verdauungsfördernd
  • stoffwechselanregend
  • antiparasitär
  • antibakteriell

Anwendung


Anwendungsarten

  • als Tee: Ein Teelöffel Chinarinde wird mit einem viertel Liter kochendem Wasser überbrüht und etwa zehn Minuten ziehen gelassen; abseihen und bei Appetitlosigkeit etwa eine halbe Stunde vor, bei Verdauungsproblemen eine halbe Stunde nach den Mahlzeiten jeweils eine Tasse trinken
  • als Fertigarzneimittel in Tropfenform
  • in der Homöopathie

Gegenanzeigen

Chinarinde sollte in der Schwangerschaft und Stillzeit nicht verwendet werden, ebenso nicht bei Magen- oder Darmgeschwüren, da die Rinde die Magensäuresekretion anregt. Es können Überempfindlichkeitsreaktionen wie Fieber oder Hautallergien auftreten. Als Wechselwirkung kann es bei gleichzeitiger Einnahme von Blut gerinnenden Medikamenten zu einer verstärkten Blutungsneigung kommen. Die mittlere Tagesdosis beträgt üblicherweise 1-3 Gramm der Droge. Bei Unsicherheiten sollte die Anwendung medizinisch abgeklärt werden.

Alternativen zu Chinabaum

Kosten zu Chinabaum

100 Gramm geschnittene Chinarinde kostet im Handel etwa 3,00 Euro. Bei Abnahme eines ganzen Kilos reduziert sich der Preis pro 100 Gramm auf etwa 1,90 Euro.

Daten/Fakten zu Chinabaum

Der Chinabaum mit dem lateinischen Namen Cinchona pubescens (Rote Chinarinde) oder Cinchona officinalis (Gelbe Chinarinde) stammt aus der Familie der Rötegewächse, aber nicht aus China, wie der Name vermuten lässt, sondern ursprünglich aus den Anden, aus Kolumbien bis Nord-Peru. Der Chinarindenbaum wird bis zu 20 Meter hoch, besitzt elliptische, 30 cm lange Blätter und unscheinbare hellrosafarbene Blüten.
Heute sind die meisten der angebauten Bäume Kreuzungen der beiden Ursprungsarten. Sie werden seit längerer Zeit in Südafrika, Südostasien und Südamerika angebaut. Die verwendete getrocknete Rinde stammt von zehn- bis zwölfjährigen Bäumen. Die sehr bitter schmeckende Chinarinde besitzt einen etwas eigenartigen, wenn auch schwachen Geruch.


Inhaltsstoffe

Bitterstoffe, Gerbstoffe, Alkaloide: Chinin, Chinidin, Cinchonin, Cinchonidin.

Links zu Chinabaum

Tropische Medizin-Pflanzen – OroVerde
http://www.regenwald-schuetzen.org/regenwald-wissen/holz-papier-soja-co/medizin/tropische-medizipflanzen.html

Quina-Tinktur
http://www.chinarinde.info/quina-tinktur
http://www.pascou.de/de/anwendungsbereiche/arzneimittel/amara-pascoe/
Autor: Funk, Silke01.07.2016

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