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Methode zu Mädesüß

Das Mädesüß, das im Volksmund unter anderem auch Geißbart, Königin der Wiesen, Spierstaude oder Federbusch genannt wird, besitzt den Wirkstoff Salicylsäure, aus dem früher eine entzündungshemmende Arznei gegen Kopfschmerzen gewonnen wurde. Daher hat auch das heutige Aspirin (acetyl + spirin) seinen Namen, dessen Wirkstoff Acetylsalicylsäure heute jedoch im Labor entwickelt wird. In der Naturheilkunde wird Mädesüß für Schwitzkuren und bei Erkältungen angewandt, in der Volksmedizin auch gegen Stoffwechselstörungen und zur Schmerzlinderung. In der Homöopathie wird Mädesüß bei Kopfschmerzen, Nervosität und Stoffwechselstörungen eingesetzt.

Wirkung

  • schmerzstillend
  • entzündungshemmend
  • schweißtreibend
  • fiebersenkend
  • entgiftend
  • blutreinigend
  • harntreibend

Anwendung


Anwendungsarten

  • als Blütentee: Zwei Teelöffel Blüten werden mit einem viertel Liter heißem (nicht kochendem!) Wasser übergossen und zehn Minuten ziehen gelassen; abseihen und mehrere Tassen täglich trinken.
  • als Wurzeltee: Die Wurzeln werden in gewünschter Menge mit kaltem Wasser angesetzt und etwa acht bis zehn Stunden stehen gelassen, bevor sie aufgekocht werden; zwei Minuten ziehen lassen, dann abseihen und trinken.

Gegenanzeigen

Personen mit einer Allergie auf Salicylate sollten vom Gebrauch dieser Heilpflanze absehen. Ebenso sollten Schwangere, Stillende, Säuglinge und Kleinkinder auf die Verwendung verzichten. Neben- und Wechselwirkungen mit anderen Mitteln sind keine bekannt. Überdosierungen vermeiden, gegebenenfalls in der Apotheke nachfragen.

Alternativen zu Mädesüß

Kosten zu Mädesüß

100 Gramm getrocknete und geschnittene Mädesüßwurzel sind im Handel für etwa 4.- Euro zu bekommen. 100 Gramm Mädesüßkraut kosten etwa 2,10 Euro. Bei Abnnahme eines ganzen Kilos reduziert sich der Preis pro 100 Gramm auf etwa 1,90 Euro.

Daten/Fakten zu Mädesüß

Das echte Mädesüß mit dem lateinischen Namen Filipendula ulmaria stammt aus der Familie der Rosengewächse und wird bis zu zwei Meter hoch. Die in Europa, Nord- und Mittelasien beheimatete Heilpflanze, die auch für Bienen ein begehrtes Ziel ist, gedeiht an feuchten, sumpfigen Orten und gibt auch bei wildem Wachstum Hinweise auf unterirdische Wasserläufe. In der Blütezeit von Juni bis August duften die gelblich-weißen kleinen Blüten mandel- und honigartig. Der Name Mädesüß rührt aus seiner Verwendung der Blüten zu Met, Bier und Wein.

Sammelzeit

Verwendet werden die Wurzel, die Blätter und die Blüten des Mädesüß. Im Sommer werden die Blüten und Blätter gepflückt und im Schatten getrocknet. Die Wurzel hingegen kann sowohl im Frühling als auch im Herbst ausgegraben werden.

Inhaltsstoffe

Salicylsäure, Terpene, Wachs, Zitronensäure, Schleimstoffe, Gaultherin, Heliotropin, Fett, Gerbstoffe, Flavonoide, ätherisches Öl, Glycoside, Kieselsäure.

Links zu Mädesüß

Mädesüß – das pflanzliche Aspirin
http://www.jahreskreis.at/Natur_Pflanzen_Maedesuess.htm


Mädesüß im Garten kultivieren
http://www.zuhause.de/echtes-maedesuess-traditionsreiche-heilpflanze-im-garten-pflanzen/id_70031328/index
http://www.gartenarbeit.tv/maedesuess-kultivieren/


Mädesüß in der Küche – Rezepte
http://www.chefkoch.de/rs/s0/m%C3%A4des%C3%BCss/Rezepte.html
http://peho.typepad.com/chili_und_ciabatta/2013/08/m%C3%A4des%C3%BC%C3%9F-creme-meadowsweet-cream.html
Autor: Funk, Silke24.08.2016

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