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Methode zu Hirse

Der Name "Hirse" wird für unterschiedliche wild wachsende Gräserarten verwendet. Am meisten verbreitet sind die Echte Hirse und die Kolbenhirse. War sie in Europa lange Zeit in den Hintergrund gerückt, hält die Hirse in den heutigen Tagen wieder vermehrt Einzug in unsere Ernährung. Aufgrund ihres reichen Mineralstoff- und Spurenelementgehalts, der sie an die Spitze aller Getreidesorten stellt, leistet sie für die Knochen, für Haut, Haare und Nägel, aber auch bei Fieber und Erschöpfung wertvolle Dienste. Da Hirse kein Gluten enthält, ist es leicht verdaulich und auch für Personen mit Zöliakie geeignet, die eine glutenfreie Ernährung einhalten müssen. Die Hirse findet in der Pharmazie, der Tiermedizin und in der Kosmetik Anwendung.

Wirkung

  • kräftigend, anregend
  • schweißtreibend
  • schleimbildend
  • blutbildend
  • harntreibend
  • entzündungshemmend

Anwendung

  • Haarausfall
  • Verbesserung bei Mangelzuständen der Haut und der Nägel
  • Atemwegserkrankungen
  • Rekonvaleszenz
  • Ohrensausen

Anwendungsarten

  • als gekochtes Getreide
  • als Fertigarznei: Im Fachhandel sind Kapseln auf Hirsenölbasis erhältlich.
  • als Absud bei Grippe: 500 g Hirsekörner werden in einem Liter Rotwein eine halbe Stunde aufgekocht. Abseihen und in eine Flasche abfüllen. Hiervon werden täglich zwei kleine Gläser getrunken.
  • als Auflage bei Ohrensausen: Geröstete Hirsekörner werden mit der gleichen Menge Salz in ein Stofftuch eingeschlagen und auf das betroffene Ohr aufgelegt.

Gegenanzeigen

Gegenanzeigen, Neben- oder Wechselwirkungen sind keine bekannt.

Alternativen zu Hirse

Kosten zu Hirse

Hirse gibt es im Handel in allen Variationen, Qualitäten und Packungsgrößen zu kaufen.

Daten/Fakten zu Hirse

Die Hirse mit dem lateinischen Namen Panicum miliaceum stammt aus der Familie der Süßgrasgewächse. Sie ist eine einjährige Pflanze, die bis zu einem Meter hoch wird und flache, etwa zwei Zentimeter breite, behaarte Blätter besitzt. Sie blüht im Juli und August mit einem leicht hängenden oder aufrecht stehenden Blütenstand. Wenn die Samen reif sind, hängen die Rispen nach unten. Der Name Hirse leitet sich von dem altgermanischen Wort "hirsi" ab und bedeutet "Sättigung", diente sie doch vor Jahrtausenden schon als Grundnahrungsmittel, bevor sie von der Kartoffel und dem Mais verdrängt wurde. Ihre ursprüngliche Heimat ist Asien, wo sie auch heute noch, genau wie in Afrika, eine wichtige Rolle spielt. Ein bekanntes Gericht mit Hirse ist das Couscous.

Sammelzeit

Die Ernte der Hirsesamen erfolgt im Herbst.

Inhaltsstoffe

Ungesättigte Fettsäuren, Kieselsäure, Silizium, Eisen, Magnesium,Vitamine (Thiamin, Riboflavin, Biotin), Mineralien, Phytinsäure, Lecithin, Linole.

Links zu Hirse

Hirse in der Küche – Rezepte mit Hirse
http://www.chefkoch.de/rs/s0/hirse/Rezepte.htm
http://www.chefkoch.de/rs/s0/hirse+vegetarisch/Rezepte.html
http://www.eatsmarter.de/rezepte/zutaten/hirse-rezepte

Hirse anbauen
http://www.hirsemuehle.de/hirse_htmls/hirse_wiedereinfuehrung.htm
Autor: Funk, Silke26.07.2016

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