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Methode zu Küchenschelle

Die Küchenschelle, die im Volksmund unter anderem auch unter den Namen Bocksbart, Kuhschelle, Osterblume, Teufelsblume oder Schlafblume bekannt ist, wurde trotz ihrer bekannten Giftigkeit Jahrhunderte als Heilpflanze eingesetzt. Heute spielt sie in der Homöopathie unter dem Namen "Pulsatilla" ab D4 mit weitem Wirkungskreis eine Rolle. So hilft sie bei Verdauungsstörungen, Frauenbeschwerden, Stoffwechselproblemen und manchem mehr.

Wirkung

  • schmerzlindernd
  • krampflösend
  • entzündungshemmend
  • keimhemmend
  • hautreizend

Anwendung


Anwendungsarten

  • Die Küchenschelle wird in homöopathischer Form ab der Potenz D4 angewandt, bei akuten Problemen erfolgt die Anwendung in den Potenzen D4 bis D12, bei chronischen Erkrankungen wird D30 gewählt.
  • Fertigarzneien sind in der Apotheke erhältlich.
  • Als Tee: Ein Esslöffel getrocknetes Kraut wird mit einem viertel Liter kochendem Wasser übergossen und etwa zehn bis fünfzehn Minuten ziehen gelassen. Anschließend abseihen und trinken; dreimal täglich eine Tasse.

Gegenanzeigen

Die Küchenschelle darf nur in Absprache mit dem Arzt in niedriger Dosierung angewendet werden. Oder man wechselt gleich zur homöopathischen Form. Sie kann in frischem Zustand bei empfindlichen Personen zu Hautreizungen führen, was ihre Anwendung in der Homöopathie bei Ekzemen und Nesselsucht erklärt.

Alternativen zu Küchenschelle

Kosten zu Küchenschelle

Vor dem Kauf von Fertigarzneien ist eine eingehende Beratung in der Apotheke hilfreich.

Daten/Fakten zu Küchenschelle

Die Küchenschelle mit dem botanischen Namen Pulsatillae herba stammt aus der Familie der Hahnenfußgewächse und steht unter Naturschutz. Da sie aber aufgrund ihres giftigen Wirkstoffes Protoanemonin nicht in frischem Zustand verwendet werden sollte, ist sie entweder homöopathisch oder als Fertigarznei (z. B. Femisana forte, Pulsatilla Strath, Hustenelixier von Weleda oder Agnus Hevert femin und Enuroplant N etc.) anzuwenden.
Die Heilpflanze ist nur noch selten auf kalkreichen Böden und sonnigen Standorten in Mittel- und Osteuropa zu finden. Sie trägt wunderschöne violette, glockenförmige Blüten, die an eine Kuhschelle erinnern und auffällig gelbe Staubblätter. Als Frühblüher trägt sie die dichte Behaarung von Blüten und Blättern. Die grundständigen Blätter erscheinen erst nach der Blüte. Nach der Blüte wächst der Stängel noch bis zu 40 cm Höhe weiter, während sich die Blüte zu einer Pusteblume wandelt. Vorsicht beim Berühren der Pflanze!

Sammelzeit

Das verwendete Kraut wird von den fachkundigen Verarbeitern zwischen März und Mai gesammelt.

Inhaltsstoffe

Protoanemonin, Anemonin, Saponine, Gerbstoffe, Harz, Glykoside;

Links zu Küchenschelle

Küchenschelle: Fertigarzneimittel
http://www.remedia-homoeopathie.de/de/homoeopathie/Kuechenschelle/a300730.html
http://www.medizinfuchs.de/preisvergleich/kuechenschelle-kapseln-90-st-diamant-natuur-b.v.-pzn-5359705.html
http://www.idealo.de/preisvergleich/ProductCategory/5792F305255.html

Die Küchenschelle aus botanischer Sicht
http://www.botanikus.de/Botanik3/Ordnung/Kuhschelle/kuhschelle.html
Autor: Funk, Silke16.08.2016

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