Rotklee

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Methode zu Rotklee

Der Rotklee, der im Volksmund unter anderem auch Honigblume, Hummelklee, Mattenklee oder Wiesenklee genannt wird, wird seit dem Mittelalter als Futterpflanze angebaut. Obwohl die Bauern damals seine Heilwirkung bei Entzündungen und zur Blutreinigung bereits kannten, findet er in der heutigen Zeit immer mehr Bedeutung. Durch seinen hohen Phytoöstrogengehalt ist er den Frauen in den Wechseljahren eine wertvolle Hilfe, aber auch gegen Hautleiden und zur natürlichen Stärkung bei Krebsleiden findet der Rotklee Anwendung. Der Wiesenklee ist die Nationalblume Dänemarks.

Wirkung

  • blutreinigend
  • entkrampfend
  • antioxidativ
  • erweichend
  • östrogenartige Wirkung
  • cholesterinsenkend
  • krebshemmend (durch enthaltendes Biochanin).

Anwendung

  • Frauenleiden: Wechseljahresbeschwerden, Hitzewallungen und Nachtschweiß, Östrogenungleichgewicht, Prämenstruelles Syndrom, Weißfluss, schmerzhafte Menstruation
  • Stoffwechsel: Leberschwäche, Rheuma, Blutreinigung, Lymphreinigung, Arthritis, Rekonvaleszenz
  • Atemwegserkrankungen: Bronchitis, Heiserkeit, Keuchhusten, Schleimhautentzündungen
  • Hauterkrankungen: Schuppenflechte, Bindehautentzündung, Ekzeme


Anwendungsarten

  • als Tee: Vier bis sechs Rotkleeblüten werden mit 200 ml kochendem Wasser übergossen und fünf Minuten ziehen gelassen; anschließend abseihen und täglich drei Tassen über den Tag verteilt trinken. Dies ist die wichtigste Anwendung des Rotklees. Er dient der Verdauung, bei Leberschwäche und zur Förderung der Gallensaftproduktion. Zur Blutreinigung ist auch der Tee aus Weißklee geeignet.
  • als Umschlag: Der Tee kann ebenso für Umschläge bei Hautleiden eingesetzt werden. Dazu wird ein Baumwolltuch mit dem Tee getränkt und auf die betroffene Hautstelle aufgelegt; gegebenenfalls fixieren.
  • als Kapseln: Im Handel sind Rotkleekapseln in fertiger Form erhältlich. Diese werden zur Stärkung von Verdauung und Stoffwechsel, zur inneren Anwendung bei Hautleiden, aber auch als krebshemmendes Naturmittel eingesetzt.

Gegenanzeigen

Bei einer Krebserkrankung sollte die Anwendung von Rotkleepräparaten immer ärztlich abgeklärt sein, da die im Rotklee enthaltenen Isoflavone Medikamentenwirkungen beeinflussen können. In seltenen Fällen wurde bei der Anwendung von Rotklee eine allergische Reaktion mit Übelkeit beobachtet. Wenn Zeichen einer Unverträglichkeit auftreten, sollte die Anwendung von Rotklee unterbleiben.

Alternativen zu Rotklee

Kosten zu Rotklee

30 Gramm getrocknete Rotkleeblüten in Bio-Qualität kosten im Handel etwa 2.- Euro.

Daten/Fakten zu Rotklee

Der Rotklee mit dem lateinischen Namen Trifolium pratense stammt aus der Familie der Hülsenfrüchtler und ist eine 10-40 cm hohe Staude mit kriechendem bis aufrechtem, behaarten Stängel. Die lang gestielten, dreigliedrigen Blätter sind wechselständig angeordnet. In der Blütezeit von Mai bis September leuchten die eiförmigen bis kugeligen, duftenden Köpfchen mit etwa 30-90 Schmetterlingsblüten in einem schönen Rot. Der Rotklee wächst auf fetten Wiesen, lichten Wäldern und Feldern auf nährstoffreichen, gut entwässerten Böden. Seine Heimat ist Europa, Mittelasien und Nordafrika in kühleren Klimazonen. Er wird in der Landwirtschaft zur Bodenverbesserung und als Futterpflanze angebaut und ist bei Bienen sehr beliebt.

Sammelzeit

Gesammelt werden die Blüten von Mai bis September.


Inhaltsstoffe

Isoflavone, Gerbstoffe, ätherisches Öl, Glykoside, Proteine, Phenole.

Links zu Rotklee

Weitere Informationen
http://www.rotklee.com

Einheimische Kräuter
http://www.kaesekessel.de/kraeuter/w/wiesenklee.htm

Rotklee – Anbau
http://www.dein-bauernhof.de/wiesenweideland/klee/index.html
Autor: Funk, Silke20.09.2016

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