Magnetfeldtherapie

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Methode zu Magnetfeldtherapie

Bei einer Magnetfeldtherapie wirkt ein kräftiges Magnetfeld auf den menschlichen Körper. Befürworter der Methode argumentieren, dass bereits viele alte Kulturen, wie zum Beispiel die alten Chinesen und Römer schon vor 2000 Jahren magnetische Steine zur Heilung einsetzten. Einige dieser Völker nutzten scheinbar magnetische Amulette zur Stärkung der eigenen Vitalität.

Anwendungsarten

  • Im Wellnessbereich kommen überwiegend statische Magnetfelder zum Einsatz
  • Zur Selbstanwendung gibt es Permanentmagneten in Form von Pflastern, verstärkten Sohlen, Ketten und anderem Schmuck
  • Heilpraktiker und Akupunkteure benutzen teilweise auch Genesen (spitze, nadelähnliche Stäbe, die ein Magnetfeld aufbauen) zur Akupunktur
  • Auch bei der Reflexzonenmassage werden zum Teil zusätzlich Magnetfelder eingesetzt. Sie verstärken den Effekt der Massage
  • In Kliniken oder Rehabilitationshäusern
  • In Heimen für alte oder bedürftige Menschen oder für Kinder.

Anwendungsgebiete


Was ist im Vorfeld zu beachten?

Das Magnetfeld ist nicht spürbar und deshalb ist die Methode mit keinerlei Schmerzen verbunden. Eventuell entsteht ein Kribbeln oder Gefühl von Wärme.
Ein gesunder Mensch kann die Magnetfeldtherapie ohne ärztliche Empfehlung zur Gesundheitspflege und zur Stärkung der allgemeinen Widerstandskräfte und seines Wohlbefindens nutzen.

Warnung: Träger von Herzschrittmachern und anderen elektronischen Implantaten dürfen sich auf keinen Fall einer Magnetfeldtherapie unterziehen. Es kann zu lebensgefährlichen Wechselwirkungen zwischen dem Magnetfeld und dem elektronischen Implantat kommen!

Kennzeichen der Magnetfeldtherapie

  • Durch Röhren, Spulen, Kissen oder durch Stäbe werden statische und teilweise auch wechselnde Magnetfelder mit verschiedenen Frequenzen und Intensitäten erzeugt
  • Die Varianten von Magnetfeldtherapie, die mit Wechselfeldern arbeiten, werden als Magnetfeld-Resonanztherapie oder häufig auch als „Pulsierende Signaltherapie“ bezeichnet
  • Am besten eignen sich Geräte, die ein Magnetfeld mit einer Flussdichte im Bereich zwischen 30 µTessla und 10.000 µ Tessla haben. Im Vergleich: das Magnetfeld der Erde hat 30 µ Tessla.
Es ist nachgewiesen, dass magnetische Wechselfelder im Körper eine elektrische Spannung auslösen. Diese kann die chemischen und physikalischen Funktionen an den Zellwänden verändern. Dieser Vorgang wurde an Zellkulturen beobachtet. In Experimenten wurden auch Reaktionen festgestellt, wonach die Erregungsleitung einzelner Nerven verändert erschien. Abhängig schienen diese Veränderungen von der Frequenz und der Stärke des Magnetfeldes. Bisher bleibt es nur eine Vermutung, dass durch ein Wechselmagnetfeld die Durchblutung und der Stoffwechsel im Allgemeinen gefördert werden.

Was ist im Anschluss an die Behandlung zu beachten?

Oft ist eine längerfristige und auch tägliche Anwendung erforderlich.
  • Die Therapie zu Hause ist sehr beliebt, auch zur Gesundheitsvorsorge.
  • Da Magnetfelder die Kleidung durchdringen, ist die Anwendung leicht durchzuführen.

Alternativen zu Magnetfeldtherapie

Eine Alternative zur Magnetfeldtherapie ist die Ozontherapie. Ebenso wie die Magnetfeldtherapie stärkt sie das Immunsystem und das allgemeine Wohlbefinden. Beide Therapien haben ein sehr breites Wirkungsspektrum.

Kosten zu Magnetfeldtherapie

Sofern die häusliche Behandlung ärztlich verordnet wurde und die jeweils individuellen Voraussetzungen erfüllt sind, übernehmen die Gesetzlichen Krankenkassen teilweise die Kosten für die Anschaffung oder Miete eines Magnetfeld-Gerätes. Private Krankenversicherungen erstatten die Kosten dieser Therapieform nur selten.

Daten/Fakten zu Magnetfeldtherapie

Auf dem Markt befindliche Therapiegeräte gelten als Medizinprodukte und sind damit zulassungspflichtig. Sie unterliegen festgelegten Sicherheitsstandards, sind jedoch nicht genormt. Entsprechend kann die Wirksamkeit verschiedener Magnetfeldanwendungen unterschiedlich ausfallen.

Links zu Magnetfeldtherapie

Weitere Informationen zur Magnetfeldtherapie
Infos zur Magnetfeldtherapie
Autor: Koll, Livia12.11.2015

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