Psychologische Schmerzbewältigung

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Methode zu Psychologische Schmerzbewältigung

Eine Psychologische Schmerzbewältigungstherapie gibt Hilfestellung beim Umgang und der Bewältigung von Schmerzen.

Für wen ist die Methode der Psychologischen Schmerzbewältigung geeignet?

  • Schmerzpatienten allgemein, überwiegend Betroffene mit chronischen Schmerzen, sofern einige Voraussetzungen erfüllt sind
  • Besonders bei Personen mit Rückenschmerzen.

Was ist vorab zu beachten?

Für eine erfolgreiche Therapie ist es wichtig, eine bereits verinnerlichte "Schonhaltung" aufzugeben. Schmerzen entstehen häufiger in Belastungssituationen als im entspannten Zustand. Betroffene lernen, belastenden Zuständen durch bewusste Entspannung zu begegnen und damit das Schmerzempfinden zu verringern.

Wie sieht die Psychologische Schmerzbewältigung aus?

Die Aufmerksamkeit auf etwas anderes als den Schmerz, die eventuelle Krankheit oder bestehende Probleme zu richten - das ist das Ziel der Psychologischen Schmerzbewältigung. Anreize schaffen und die Sicht auf die erfreulichen Dinge des Lebens zu richten, aber auch Aktivitäten bewusst in eine angenehme Richtung zu lenken.
Zum Beispiel ein Spaziergang oder ein spannendes Buch, wenn es angebracht ist oder etwas tun, das innerlich bewegt oder begeistert. Das Prinzip Genuss ist ein Leitfaden, den sich viele Menschen erst wieder erschließen müssen.
Eine oder mehrere Entspannungstechniken zu erlernen, ist grundsätzlich ein wichtiger Bestandteil der Psychologischen Schmerzbewältigung.
Die Psychologische Schmerztherapie dauert in der Regel drei bis sechs Monate.
Seminare, in denen der Umgang mit Schmerz zu erlernen ist, werden in verschiedenen Formen angeboten. Dies geht von zweitätigen Workshops bis hin zu regelmäßigen Treffen einmal pro Woche.

Was ist im Anschluss zu beachten?

Der Prozess des Umlernens hört nie auf und gewohnheitsmäßiges Denken und Handeln sind meist tief verankert. Ein bleibender Therapieerfolg stellt sich in der Regel nur ein, wenn auch im Alltag neue Gewohnheiten konsequent umgesetzt werden, ohne in alte Gewohnheiten zurückzufallen. Das Aufsuchen von gleich gesinnten Gruppen kann dabei von großem Wert sein und Unterstützung bieten.

Alternativen zu Psychologische Schmerzbewältigung

Elektrotherapien wie zum Bespiel TENS haben bei chronischen Schmerzen ebenfalls Erfolge gezeigt.
Ganzheitliche Übungssysteme wie Yoga und Feldenkrais können ebenso bei vielen Schmerzformen hilfreich sein.

Kosten zu Psychologische Schmerzbewältigung

Die Gesetzlichen Krankenkassen beteiligen sich in der Regel an den Seminarkosten zur Psychologischen Schmerzbewältigung. Private Krankenversicherungen erstatten die Gebühren häufig auch ganz. Es empfiehlt sich, dies im Vorfeld individuell abzuklären.

Daten/Fakten zu Psychologische Schmerzbewältigung

Die einzelnen Anbieter stellen meist unterschiedliche Methoden in den Mittelpunkt. Häufig sind diese entweder das Training im Umgang mit Schmerzattacken, die Kognitive Verhaltenstherapie oder die Entspannungstechniken selbst. Es empfiehlt sich, sich über die verschiedenen Möglichkeiten zu informieren und einfach mal etwas auszuprobieren, um die für sich selbst am besten geeignete Methode herauszufinden.

Links zu Psychologische Schmerzbewältigung

Deutsche Gesellschaft für Psychologische Schmerztherapie und Schmerzforschung
http://www.dgpsf.de/
Autor: Koll, Livia03.12.2015

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