Brügger-Therapie

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Methode zu Brügger-Therapie

Das Brügger-Konzept ist eine ganzheitliche Therapie von Funktionskrankheiten des Bewegungssystems, das sich bis heute in der Physiotherapie bewährt hat.

Anwendung bei

  • orthopädischen Beschwerden
  • speziell bei chronischen Muskelproblemen.

Vorgehensweise

  • Zunächst werden individuelle Funktionsstörungen analysiert. Dazu wird ein Test- und Überprüfungsverfahren angewendet.
  • Der Therapeut erstellt für jeden Betroffenen individuelle Kontrollbefunde und analysiert einen veränderten Gang oder schmerzhafte Bewegungen.
  • Anschließend werden gemeinsame Übungen durchgeführt und anhand der Kontrollbefunde auf ihren Nutzen hin überprüft. Die Kontrollbefunde werden während der Therapie angepasst.

Vorteile und Nutzen der Therapie

  • Verbesserte Beweglichkeit und Koordination
  • Mehr Belastbarkeit und Leistungsfähigkeit
  • Vermeidung von Rückfällen
  • Effiziente Prävention  
  • Gleichzeitige Kosteneinsparung für das Gesundheitswesen.

Nebenwirkungen

Es sind keine Nebenwirkungen bekannt.

Wo wird die Therapie ausgeführt?

Die Therapie nach Brügger findet in der Regel im Rahmen einer Physiotherapie statt. Es muss also im Regelfall eine Überweisung von einem Mediziner vorliegen.

Alternativen zu Brügger-Therapie

Die Wahl alternativer Therapien ist vom Einzelfall abhängig. Einen besonderen Stellenwert haben sowohl die Krankengymnastik nach McKenzy als auch die Trainigssysteme Feldenkrais und Pilates.

Kosten zu Brügger-Therapie

Ob die Kosten für eine Brügger-Therapie von den Gesetzlichen und Privaten Krankenkassen übernommen werden, ist von Fall zu Fall zu klären.

Daten/Fakten zu Brügger-Therapie

Wirksamkeit

Studien zur Brügger-Therapie gibt es nur wenige.

Wer war Dr. Brügger?

Er war sowohl Neurologe als auch Psychiater. Untersuchungen zum Brügger-Konzept entstanden in den 1950er Jahren. Zu dieser Zeit war Brügger Neurologe an der Neurochirurgischen Universitätsklinik Zürich. Er schilderte reflektorische Veränderungen bei Muskelfunktionen des Bewegungssystems als Schutzmechanismus vor drohender und fortschreitender Schädigung. Als Ursache unterschiedlicher Beschwerden sprach er dabei von den "Funktionskrankheiten des Bewegungssystems".

Zum Verständnis dieses Konzeptes

Wird eine bestimmte Stelle des Körpers geschädigt, leiten Rezeptoren Störungssignale an das zentrale Nervensystem weiter. Im Gehirn oder Rückenmark wird zum Schutz des gemeldeten Schadens ein Schon- oder Schutzprogramm aufgestellt. Betroffene nehmen das Schonprogramm wahr, weil es ihnen Beschwerden macht, nicht aber die Körperstelle, die ursächlich dafür verantwortlich war.

Links zu Brügger-Therapie

Ausbildungsmöglichkeiten zum Brügger-Therapeuten:
http://www.brueggertherapie.com
Autor: Koll, Livia12.10.2015

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