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Methode zu Lupine

Die Süßlupine ist ein ausgezeichneter Eiweißlieferant und enthält alle essenziellen Aminosäuren und das selten vorkommende Vitamin B 12. Ihr Proteingehalt ist höher als der von Nüssen, Linsen oder Soja. Damit bietet sie gerade für Vegetarier und Veganer eine ideale Alternative zu Soja oder tierischem Eiweiß und kann so Mangelerscheinungen vorbeugen. Auch für Diabetiker und Allergiker gegen Soja oder Milchzucker ist die Süßlupine ein echter Geheimtipp. Sie ist laktose- und cholesterinfrei, enthält kein Gluten und keine Stärke und auch nur wenig Kalorien. Mittlerweile gibt es vielfältige Produkte mit Lupinenmehl im Handel. Das Hauptanwendungsgebiet sind Eiweißmangelerkrankungen, aber auch Parasitenbefall.

Wirkung

  • entwurmend
  • harntreibend
  • entblähend
  • blutzuckersenkend
  • menstruationsfördernd

Anwendung

  • Stoffwechsel: Eiweißmangel, Diabetes, gestörter Blutzuckerspiegel, Tumore
  • Hautleiden: Geschwüre, Krätze, Ekzeme
  • Magen-Darm-Trakt: Würmer

Anwendungsarten

  • als Mehl: das glutenfreie Lupinenmehl kann für Nudeln, Brot oder Kuchen verwendet werden, aber auch für Suppen oder Nachspeisen. Es sollte beim Backen mit herkömmlichem Mehl gemischt werden, damit das Backwerk gelingt.
  • fertige Produkte: Lupineneiweiß wird heute bei der Herstellung verschiedenartiger vegetarischer Produkte verwendet: Süßspeisen, Soße ("Loyu"), Brotaufstriche, Burger, Würstchen, Bratlinge, geschmacksneutraler Lupinentofu ("Lopino") oder Lupinenkaffee.
Während Soja in den meisten Fällen gentechnisch verändert ist, werden die Süßlupinen noch konventionell angebaut und sind frei von Gentechnik.

Alternativen zu Lupine

  • Zur Entwurmung sind auch Kokosöl, Propolis, Knoblauch, Schwarznuss, Gelbwurzel, Nelken, Cranberry, geriebene Möhren oder Kürbiskerne geeignet.
  • Andere vegetarische Eiweißlieferanten sind auch Reis, Hafer, Weizen, Hirse, Dinkel, Roggen, Amarant, Buchweizen, Quinoa, Nüsse, Mandeln, Hanfsamen, Sesam, Sonnenblumenkerne, Chia-Samen, Linsen, Erbsen, Bohnen und Soja.
  • Andere tierische Eiweißlieferanten sind Fleisch, Fisch, Milchprodukte und Ei.

Kosten zu Lupine

Die Auswahl an Lupinenprodukten ist sehr vielfältig, ebenso wie der Preis und die abgegebenen Mengen. Ein Vergleich lohnt sich.

Daten/Fakten zu Lupine

Die Lupine wurde bereits vor 2000 Jahren als Grundnahrungsmittel und wertvoller Eiweißlieferant in Mitteleuropa und in Südamerika genutzt. Sie gehören wie andere Hülsenfrüchte (Erbsen, Bohnen, Linsen) zur Familie der Leguminosen. Bei uns ist sie als Zierpflanze in den heimischen Gärten oder als Gründüngerpflanze in der Landwirtschaft bekannt. Lupinen reichern den Boden mit Stickstoff an, den sie aus der Luft gewinnen und mit dem sie dann selbst ihre hochwertigen Eiweiße aufbauen.
Von den 300 Sorten sind die blaue Lupinus angutifolius, die gelbe Lupinus luteus und die weiße Lupinus albus die bekanntesten Sorten. Wilde Lupinen enthalten Alkaloide, die in größeren Mengen giftig sind.
Deshalb ist man dazu übergegangen, Lupine für den Verzehr gezielt neu zu züchten und so die Giftstoffe aus der Pflanze zu entfernen. Die Süßlupine ist das Ergebnis dieser Neuzüchtung. Aber auch durch Einweichen oder Kochen lassen sich die bitter schmeckenden Alkaloide aus der Pflanze entfernen, um sie genießbar zu machen.
Die mehrjährige Pflanze wird bis zu zwei Meter hoch, bevorzugt einen sonnigen Standort und einen leichten und lehmigen Boden und lässt sich problemlos im Garten kultivieren. Sie besitzt gefingerte Blätter und im Juni und August die blauen, gelben oder weißen Blüten, die in Trauben zusammenstehen. Die Wurzeln verzweigen sich ein bis zwei Meter tief im Boden.


Ernte

Verwendet werden die Samen, die im September und Oktober geerntet werden können. Die Samen werden aus den Schoten geholt und an der Luft gründlich getrocknet. Vorsicht vor einem Schädlingsbefall der Pflanze: Der Giftgehalt steigt erheblich an, wenn die Pflanze von Schädlingen befallen ist. Auch ist auf Pilzbefall zu achten, was den Gebrauch unmöglich macht. Die Samen sollten erst kurz vor dem Gebrauch zermahlen werden.


Inhaltsstoffe

Ölsäuren, hochwertiges Eiweiß, alle essenziellen Aminosäuren, Vitamin E und B 12, wenig Purine, Kalium, Magnesium, Zink, Kalzium, Zink, Eisen, Spurenelemente, Ballaststoffe, Alkaloide, Karotinoide.
Lupine enthalten keine antioxidativ wirkenden sekundären Pflanzenstoffe.

Links zu Lupine

Lupinen selbst kultivieren
http://www.gartentipps.com/lupinen-pflanzen-so-wirds-gemacht.html
http://www.gartendialog.de/gartenpflanzen/sommerblumen/lupinen-pflege.html
http://www.gartenratgeber.net/pflanzen/lupinen.html

Lupinenprodukte bestellen
http://www.drmetz.de
https://www.veganbasics.de/lebensmittel/nach-produkten/vegane-basics/lupinenprodukte
https://www.nu3.de/lupinenprodukte/
http://www.alles-vegetarisch.de/Shop-in-Shop-ALBERTS-Shop-alberts-LUPINENprodukte-,cat-223
Autor: Funk, Silke23.08.2016

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