Interaktives Fahrradfahren: Fitness mit Spaßfaktor

Den Empfehlungen zur regelmäßigen körperlichen Aktivität folgen nur die wenigsten Menschen. Wie lässt sich Sport attraktiver gestalten? Eine Möglichkeit ist interaktiver Sport, zum Beispiel Fahrradfahren mit einem Videospiel. Dies macht offenbar nicht nur mehr Spaß als konventionelles Fahrradfahren, sondern steigert auch den Energieverbrauch und ist damit effektiver.

 

 

Fahrradfahren mit Videospiel statt an frischer Luft

 

150 Minuten Bewegung oder 75 Minuten intensiver Sport für alle 18- bis 64-jährigen Menschen - das sind die Empfehlungen zur wöchentlichen körperlichen Aktivität, die die Weltgesundheitsorganisation (WHO) herausgegeben hat und die weltweit Gültigkeit besitzen. Die Bewegung soll Übergewicht entgegen wirken und Herzkreislaufrisikofaktoren wie Bluthochdruck, erhöhten Blutfetten und Stoffwechselerkrankungen wie der Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) entgegen wirken. Doch nur ein geringer Prozentsatz der Bevölkerung kann den Empfehlungen Folge leisten und ihre Freizeit verbringen viele Menschen lieber vor dem Fernseher oder dem Computer.

 

Wer wenig Spaß an konventionellen Sportarten hat und lieber vor dem Computer oder der Spielkonsole sitzt, sollte sich vielleicht überlegen, beides zu kombinieren. Denn interaktiver Sport mit Videospielen macht offenbar vielen Menschen nicht nur mehr Freude, sondern steigert auch die Fitness. Zumindest erwies sich inaktives Fahrradfahren wirkungsvoller als die Tour auf dem echten Fahrrad, ergab eine im Journal "PlosOne" veröffentlichte Untersuchung.

 

 

Interaktives Radeln: Höherer Energieverbrauch, mehr Spaß

 

Der Vergleich zwischen interaktivem und konventionellem Fahrradfahren über 30 Minuten von mittlerer Intensität zeigte, dass Studienteilnehmer, die interaktiv radelten, energischer in die Pedale traten. Darüber hinaus war ihr Energieverbrauch höher und vor allem: Sie hatten mehr Spaß. Den Forschern zufolge ist das interaktive Radfahren eine effektive Alternative mit Spaßfaktor, die es ermöglicht, Empfehlungen zur körperlichen Aktivität zu folgen.

Quelle: Dr. Julia Hofmann18.03.15Zum AnfangZurück

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