Fitte Kinder sind auch später gesünder

Sportliche und körperlich fitte Kinder sind auch später als Erwachsene wahrscheinlicher gesund und entwickeln kein metabolisches Syndrom, so eine aktuelle Untersuchung. Das Metabolische Syndrom gilt als Hauptrisikofaktor für eine Erkrankung von Gefäßen und Stoffwechsel. Es beinhaltet Fettleibigkeit, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörung und einen erhöhten Blutzuckerspiegel.


Kräftige Kinder – Gesunde Erwachsene

20 bis 25 Prozent der Erwachsenen leiden an einem Metabolischen Syndrom und tragen damit ein erhöhtes Risiko für Herzkreislauferkrankungen und Diabetes mellitus Typ 2. Jetzt belegen Forscher in einer Langzeitstudie einen Zusammenhang mit der muskulären Fitness in der Kindheit. 

Kinder, die kräftige, ausdauernde und starke Muskeln haben, sind laut dem American College of Sport Medicine in späteren Jahren eher vor dem metabolischen Syndrom geschützt. Dabei spielt die Fitness des Herzkreislaufsystems keine Rolle für den gefundenen Zusammenhang, heißt es. 

Dies stärkt Empfehlungen, wonach sich Kinder regelmäßig sportlich betätigen sollen um die Muskeln zu stärken, so die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Die Kombination aus muskulärer Kraft, Herzkreislauffitness und gesundem Körpergewicht könnte der wichtigste Garant für eine gesunde Zukunft sein. Die Studie wurde in der Fachzeitschrift "Medicine & Science in Sports & Exercise" veröffentlicht.

Quelle: Dr. Julia Hofmann29.09.16Zum AnfangZurück

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