Alkohol: Was hilft gegen Kater?

Wer zu tief ins Glas geschaut hat, kämpft oftmals am Tag darauf mit einem Kater. Lässt sich dieser durch Maßnahmen wie Essen oder Wasser trinken vermeiden? Nein, so niederländische und kanadische Forscher, es hilft nur eines: weniger trinken!

 

 

Hängt der Kater mit der konsumierten Alkoholmenge zusammen?

 

Exzessiver Alkoholkonsum hat meist unangenehme Konsequenzen. Kopfschmerzen, Übelkeit, Müdigkeit und vielleicht Benommenheit sind Ausdruck eines Katers. Aber entwickeln nicht alle Menschen diese Folgeerscheinungen oder helfen Essen und Wasser trinken, um dem Kater vorzubeugen? Laut Wissenschaftlern hilft nichts davon, denn der Alkoholspiegel im Blut kann nur langsam abgebaut werden.

 

Die Forscher hatten 789 Studenten zu ihrem Trinkverhalten im vergangenen Monat befragt, die Menge des jeweiligen Alkoholkonsums und das Auftreten eines Katers. Sie errechneten die jeweilige Blutalkoholkonzentration, die vorlag und setzten diese mit der Stärke des auftretenden Katers in Zusammenhang.

 

 

Weniger Alkohol - kein Kater

 

Vier Fünftel der Studienteilnehmer, die angaben, keinen Kater erlebt zu haben, hatten auch nur geringe Blutalkoholspiegel gehabt. Jene, die keinen Kater erlebten, tranken also in der Regel auch nur wenig Alkohol.

 

Essen und das Trinken von Wasser nach dem Alkoholkonsum brachte auch kaum keine Verbesserung des folgenden Katers, wenn zu viel Alkohol getrunken wurde. Die Wissenschaftler haben nur eine Empfehlung, um eine Kater zu vermeiden: Weniger Alkohol!

Quelle: Dr. Julia Hofmann04.09.15Zum AnfangZurück

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