Im Alter ausreichend trinken!

Besonders ältere Menschen sind gefährdet, zu wenig zu trinken und an einem Flüssigkeitsmangel zu leiden, so die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). 1,3 bis 1,5 Liter Flüssigkeit am Tag sollten es schon sein, manchmal sogar mehr.

 

 

Beschwerden: Von Müdigkeit bis Verwirrtheit

 

Ältere Menschen trinken oftmals zu wenig. Sie haben ein reduziertes Durstempfinden oder vergessen vielleicht einfach das Trinken. Auch können die Nieren von Senioren den Urin weniger gut konzentrieren, was erhöhte Harnmengen zur Folge hat. Das bedeutet, Ältere müssen öfter die Toilette aufsuchen, wenn sie viel trinken, möglicherweise auch nachts.

 

Ein Flüssigkeitsmangel kann aber zu gesundheitlichen Problemen führen. Erste Anzeichen können laut DGE Müdigkeit, Konzentrationsprobleme, eingeschränkte Leistungsfähigkeit, Schwindel und auch Verwirrtheit sein. Mundtrockenheit und verringerte Hautspannung sind weitere Indizien für einen Flüssigkeitsmangel.

 

 

1,5 Liter am Tag trinken!

 

Senioren sollten deshalb mindestens 1,5 Liter am Tag Flüssigkeit in Form von Wasser, Tees oder Saft- und Gemüseschorlen zu sich nehmen, es sei denn, sie leiden unter einer Erkrankung, bei der eine reduzierte Trinkmenge empfohlen wird. Dies können zum Beispiel Herzerkrankungen sein. 

 

Manche ältere Menschen sollen sogar mehr trinken: Bei Hitze, hoher Kochsalz- oder Eiweißzufuhr, Erbrechen oder Durchfall erfordert das Trinken einer höheren Menge an Flüssigkeit.

Quelle: Dr. Julia Hofmann17.07.15Zum AnfangZurück

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