Regelmäßige Mahlzeiten sind gut fürs Herz

Wer regelmäßig seine Mahlzeiten zu sich nimmt, bleibt wahrscheinlich eher herzgesund. Denn neben der Häufigkeit des Essens, spielt auch das Timing für einen gesunden Stoffwechsel eine große Rolle, so die American Heart Association (AHA) in einem Statement.


Viele Menschen essen nicht regelmäßig

In einem Statement hat die AHA wissenschaftliche Belege zusammengetragen, die verdeutlichen, wie die Häufigkeit der Nahrungsaufnahme das Risiko für den Herzinfarkt und Schlaganfall sowie die Funktion der Blutgefäße beeinflusst. 

Forschungsarbeiten belegen, wie sich die Ernährungsgewohnheiten in den vergangenen 40 Jahren in den USA verändert haben. Diese Trends sind auch in Europa zu beobachten. Demnach nehmen Frauen heutzutage weniger Energie mit den Mahlzeiten auf. Die Energiezufuhr sank von 82 Prozent auf 77 Prozent. Dabei zeigt sich ein Anstieg der Energiezufuhr aus Snacks. Ähnliches gilt für Männer.

Der frühere Standard, drei Mahlzeiten pro Tag zu sich zu nehmen, wird ebenfalls oftmals nicht mehr eingehalten. Das Essen wird häufig über den ganzen Tag verteilt, heißt es im Statement. Die Zeiten der Mahlzeiteinnahme beeinflussen jedoch die innere Uhr, zeigen Tierstudien. Der veränderte Nährstoffwechsel führt zu Gewichtszunahme und Entzündungsreaktionen.


Frühstück ist wichtig für Stoffwechsel und Herz

Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages, doch 20 bis 30 Prozent der US-Amerikaner nehmen es nicht ein. Damit steht eine Zunahme von Übergewicht in Verbindung. Darüber hinaus sind Herzgefäßkrankheiten, Diabetes und chronische Erkrankungen mit einem fehlenden Frühstück assoziiert. 

Zwischen Essenszeiten und Herzkreislaufgesundheit besteht ein Zusammenhang. Dass bestimmte Essensmuster der Gesundheit besonders zugutekommen, ist allerdings nicht ausreichend belegt. Langzeitstudien zum Thema sind nötig.

Die Forscher empfehlen, im Vorfeld eines Tages zu planen, was man isst und wann man isst. Dies verhindert emotionales Essen. Gefühle triggern oftmals zu essen, wobei häufig Nahrungsmittel mit vielen Kalorien, aber geringem Nährwert zu sich genommen werden.

Quelle: Dr. Julia Hofmann10.02.17Zum AnfangZurück

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