Zu hoher Blutdruck - was tun?

Bluthochdruck ist lebensgefährlich, doch viele Menschen bemerken ihn nicht. Er entwickelt sich langsam, deshalb bleibt er oft lange Zeit unbemerkt. Doch wenn die Betroffenen sich dann irgendwann unwohl fühlen, sich Herzklopfen, Kopfschmerzen, Luftnot, Hitzegefühl oder ein pulsierendes Geräusch im Ohr bemerkbar macht, ist der Blutdruck schon viel zu hoch.

Ein erhöhtes Risiko für Bluthochdruck haben Menschen, deren Eltern oder Geschwister darunter leiden. Auch Diabetiker, Raucher und Übergewichtige gehören zur Risikogruppe. Diese Menschen sollten regelmäßig ihren Blutdruck messen. Normal ist ein Wert von 120 zu 80. Wer dauerhaft Werte über 140 zu 90 misst , leidet unter Hypertonie.

Die Messungen müssen, wenn sie in Eigenregie durchgeführt werden, immer zur gleichen Tageszeit erfolgen. Vor dem Frühstück und vor dem Abendessen, nach einer gewissen Ruhephase, ist ideal. Über einen Zeitraum von mindestens einer Woche können Patienten dann einen Mittelwert errechnen.

Ist der Blutdruck zu hoch, sollten die Betroffenen ihren Lebensstil ändern. Dazu gehört regelmäßige Bewegung. Dreimal pro Woche für jeweils 20 Minuten ein regelmäßiges Ausdauertraining wie Radfahren, Walken, Schwimmen oder Laufen ist empfehlenswert. Auch Abnehmen ist sinnvoll. Meist können schon einige Kilos weniger dazu beitragen, den Blutdruck zu reduzieren. Nicht zuletzt ist ein gründlicher Medikamentencheck durch einen Arzt nötig. Denn einige Arzneien, die teils frei verfügbar sind, erhöhen den Blutdruck.

Liegen die Ursachen für den Bluthochdruck jedoch nicht in einem geänderten Lebensstil und auch nicht an unerwünschten Medikamentennebenwirkungen, sollten Patienten entsprechende Medikamente einnehmen. Denn wer Bluthochdruck nicht behandelt, riskiert schwere Erkrankungen. Schlaganfall und Herzinfarkt sind die schlimmsten Vertreter, aber auch die Durchblutung in den Beinen und das Sehvermögen leiden. Außerdem drohen Nierenschäden, die sogar eine Dialyse nötig machen können. Fast alle Organe können letztendlich von Bluthochdruck in Mitleidenschaft gezogen werden.

Quelle: Silva Raddatz12.07.13Zum AnfangZurück

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