Sonnenbrand-Tattoo gefährdet Hautgesundheit

Eine neuer Trend auf sozialen Netzwerken wie Instagram und Co sind Sonnenbrand-Tattoos. Dermatologen warnen eindringlich vor einer nachhaltigen Hautschädigung, die später in Hautkrebs münden können. Denn Großteile der Haut werden bei der Prozedur nicht vor den Sonnenstrahlen geschützt.

 

 

Muster auf sonnenverbrannter Haut

 

Es ist kreativ und sieht vielleicht interessant oder lustig aus, wenn die Haut des Körper Muster oder Motive ziert, die nicht einmal tätowiert werden müssen. Einfach eine Motivschablone selbst herstellen, auf dem gewünschten Körperteil befestigen und ab in die Sonne. Je nach Hauttyp ist früher oder später damit zu rechnen, dass sich die Hautfarbe des abgedeckten Hautareals farblich vom Rest unterscheidet. Im Netz kursieren Bilder von jungen Leuten mit eindrucksvollen Hautmustern, aber auch mit schmerzhaft wirkenden Sonnenbränden.

 

Wer seine Haut ungeschützt der Sonne aussetzt, muss mit tiefgreifenden Schäden der Erbsubstanz der Hautzellen rechnen. Diese Schäden akkumulieren mit der Zeit und Reparaturmechanismen können versagen, sodass es zu bösartigen Hautveränderungen kommt. Daneben besteht natürlich die Gefahr der lichtabhängigen Bildung von Falten und damit der Alterung der Haut. Möglich sind auch Pigmentierungsstörungen der Haut, die die Haut ungleichmäßig aussehen lässt.

 

 

Jeder sollte seine Haut schützen

 

Dunkle Hauttypen sind zwar weniger gefährdet als helle, doch können auch Träger dieses Hauttyps Schäden davontragen. Deshalb ist allen Menschen ein Hautschutz zu empfehlen, wenn sie sich in der warmen Jahreszeit draußen aufhalten. Der Lichtschutzfaktor sollte mindestens 30 betragen und bereits 20 Minuten bis eine halbe Stunde vor dem Aufenthalt im Freien aufgetragen werden. Wiederholtes Auftragen ist etwa alle anderthalb Stunden notwendig, bei Schwitzen oder Aufenthalt im Wasser noch häufiger.

 

Wer einen sofort wirksamen Sonnenschutz möchte, kann auf Sunblocker mit Titandioxid- oder Zinkoxidpartikeln zurückgreifen. Diese reflektieren die UV-Strahlen und wirken wie eine aufgetragene Farbe.

Quelle: Dr. Julia Hofmann30.07.15Zum AnfangZurück

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