Schweres heben

Viele Berufstätige müssen im Job gelegentlich etwas Schweres heben. Auf dem Bau kann das zum Beispiel ein Sack Zement sein. Im Büro ist es eher eine schwere Büchersendung. Um sich die Arbeit zu erleichtern, heben viele die Last ruckartig vom Boden an. Das sollten sie aber vermeiden, rät die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV). Denn die Belastung sei bei schnellen Bewegungen für den Rücken hoch. Gesünder sei es, das Gewicht langsam und gleichmäßig hochzustemmen.

Um etwa ein Paket vom Boden anzuheben, sollte man der DGUV zufolge nicht in die Hocke gehen. Besser sei es, mit geradem Rücken möglichst nah an die Last heranzutreten und beim Bücken das Gesäß nach hinten zu schieben. Dabei sollten die Knie nie weiter als 90 Grad gebeugt werden. Um schmerzhafte Zerrungen zu vermeiden, ist darauf zu achten, dass die Wirbelsäule nicht verdreht wird. Das passiert leicht, wenn sich jemand beim Heben zum Beispiel zu einem Kollegen umdreht. Besser sei es in dieser Situation, die Füße umzusetzen und den ganzen Körper zu drehen.

Quelle: dpa03.07.13Zum AnfangZurück

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