Patientensicherheit: Ängste der Deutschen

Wovor haben die Deutschen Angst, wenn es um die medizinische Versorgung geht? Die Befürchtungen sind vielfältig. Besonders häufig ist die Angst, sich im Krankenhaus mit multiresistenten Bakterien zu infizieren, ergab eine repräsentative Befragung von 1.000 Bundesbürgern der Asklepios Kliniken. Das berichtet das "Deutsche Ärzteblatt" im Zusammenhang mit dem "Internationalen Tag der Patientensicherheit".

 

 

Ängste bei einem Klinikaufenthalt

 

Fast zwei Drittel haben demnach Angst, sich bei einem Klinikaufenthalt mit multiresistenten Bakterien zu infizieren. Etwa die Hälfte fürchtet ärztliche Behandlungsfehler, 35 Prozent sorgen sich um verunreinigtes Operationsbesteck und 33 Prozent vor Komplikationen bei Eingriffen. Ärztliche Fehler aufgrund von Zeitmangel beunruhigen 30 Prozent der Befragten.

 

Die Patientensicherheit hinsichtlich Beleuchtung und Krankenhauswegen beurteilte der Großteil von 87 Prozent als vorbildlich. Im Hinblick auf das Klinikpersonal bestand mit 75 Prozent am häufigsten Furcht vor übermüdeten und überarbeiteten Ärzten, gefolgt von einem Mangel an Pflegepersonal und Sparmaßnahmen.

 

 

Asklepios Kliniken: Patientensicherheit an erster Stelle

 

Ärzte in der Klinik stellten jedoch auch den größten Vertrauensfaktor dar, wenn sie verständnisvoll sind und sich Zeit nehmen. Aufklärungsgespräche vor der Klinikaufnahme waren für über die Hälfte der Befragten wichtig. Auch das Zugeben von Fehlern hinsichtlich der Patientensicherheit durch Ärzte und Pflegende war für viele der Befragten wichtig sowie das Lernen aus Fehlern.

 

An der Patientensicherheit müsse stetig gearbeitet werden, da sie das Wichtigste im Klinikalltag sei, so der Sprecher der Asklepios Kliniken Hamburg. Wachsende Patientenzahlen und das zunehmende medizinische Angebot erforderten Anpassungen.

Quelle: Dr. Julia Hofmann22.09.15Zum AnfangZurück

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