Händedruck als Hinweis auf Gesundheit

Schwacher oder starker Händedruck? Der Druck kann etwas über den Gesundheitszustand eines Menschen verraten, finden Wissenschaftler heraus und schlagen vor, die Erkenntnis in der medizinischen Praxis zu nutzen.


Referenzwerte für Händedruck als Screeninguntersuchung

Der Händedruck sagt etwas über die Muskelkraft aus und nimmt mit zunehmendem Alter ab. Daneben ist er vom Geschlecht und der Körpergröße abhängig. Forscher aus Wien ermittelten anhand von Daten Referenzwerte für den Druck, den eine Person normalerweise beim Handgeben aufweist. War der Druck unterhalb einer gewissen Grenze, sei dies den Ergebnissen im Journal "PLOS ONE" zufolge ein Hinweis auf einen schlechteren Gesundheitszustand. 

Studien haben ergeben, dass der Händedruck direkt in Zusammenhang mit der Sterblichkeit, Behinderungen und Erkrankungen sowie der Erholung nach einer Krankheit in Zusammenhang steht. Den Referenzwerten liegt eine Analyse von 25.000 Messungen an 11.000 Deutschen im Alter zwischen 17 und 90 Jahren zugrunde. 

Die Wissenschaftler vom International Institute for Applied Systems Analysis halten den Händedrucktest für einen in der Praxis anwendbaren Test, der Ärzten sagen kann, wann weitere Untersuchungen sinnvoll sind.

Quelle: Dr. Julia Hofmann18.10.16Zum AnfangZurück

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