Arthrose: Gelenke beweglich halten!

Arthrose ist die häufigste Gelenkerkrankung und führt zu einer zunehmenden Bewegungseinschränkung des betroffenen Gelenks. Millionen Arbeitsausfälle pro Jahr sind auf die Gelenkerkrankung zurückzuführen, beklagen Orthopäden und Unfallchirurgen.

 

Pro Jahr gehen 70.000 Erwerbsfähigkeitsjahre und zehn Millionen Arbeitsunfähigkeitstage aufgrund von Arthrose verloren, meint Johannes Flechtenmacher, Präsident des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie. Sieben Milliarden Euro pro Jahr direkte Krankheitskosten gehen zu Lasten der Erkrankung.

 

Arthrose ist die Folge von Knorpelzerstörung und Knochenveränderungen im Gelenk. Entzündungen, Schwellungen und Schmerzen begleiten den Vorgang. Am häufigsten betroffen sind Hände, Knie und Hüfte, jedoch kann in jedem Gelenk Arthrose auftreten.

 

Um die Arbeitsfähigkeit möglichst lange zu erhalten, ist die frühe Diagnose und Behandlung bedeutsam. Eine Kombination aus medikamentösen und nicht-medikamentösen Therapien hilft, fortschreitenden Gelenkzerstörungen entgegenzuwirken. Einen hohen Stellenwert hat Krankengymnastik und Bewegung, um die Muskulatur um das geschädigte Gelenke zu stärken.

Quelle: Dr. Julia Hofmann06.10.14Zum AnfangZurück

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