Wenn Krebspatienten verreisen

Ferienzeit ist Reisezeit - nicht nur Gesunde möchten gerne verreisen. Wer unter einer Krebserkrankung leidet, kann normalerweise auch in fremde Gefilde aufbrechen. Allerdings gibt es Einiges zu beachten, so die Deutsche Krebsgesellschaft e. V.


Krebspatienten sind oftmals infektionsgefährdet

Eine Reise kann auch Krebspatienten zu neuen Kräften verhelfen. Wichtig ist aber, sich entsprechend vorzubereiten und im Vorfeld mit dem behandelnden Arzt zu sprechen. Er kann die Reisetauglichkeit feststellen, helfen, das geeignete Reiseziel zu finden und über weitere wichtige Maßnahmen informieren.

Wichtig können zum Beispiel Impfungen sein, denn oftmals ist die Immunabwehr aufgrund von Krebsbehandlungen herabgesetzt und es kann leichter zu Infektionen kommen. Manche Reiseziele stellen sich möglicherweise als geeigneter heraus als andere. 


Thromboserisiko und Flugtauglichkeit beim Arzt erfragen

Bei langer Anreise mit Bus, Bahn, Auto oder Flugzeug sollten Krebspatienten ihr Thromboserisiko einschätzen lassen. Auch bei Neigung zu einer Stauung in Lymphgefäßen (Lymphödem) sind besondere Verhaltensmaßnahmen zu beachten.

Einschätzen lassen sollten Krebskranke, aber auch Menschen mit anderen Krankheiten ihre Flugtauglichkeit. Weitere Informationen und Empfehlungen für bestimmte Patientengruppen und zum Transport von Medikamenten hat die Deutsche Krebsgesellschaft in einem Artikel zusammengefasst: https://www.krebsgesellschaft.de/onko-internetportal/aktuelle-themen/aktuelle-themen-2016/urlaub-als-krebspatient.html 

Quelle: Dr. Julia Hofmann12.07.16Zum AnfangZurück

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