Wenn das Haustier krank macht

Haustiere sind vielen Menschen sehr wichtig. Untersuchungen konnten auch einen gesundheitlichen Nutzen von Hausttieren belegen. Manch ein Besitzer vergisst aber, dass Haustiere auch eine ganze Reihe von Erkrankungen auslösen können. Jedes Haustier passt auch nicht in jede Familie. Darüber hinaus ist das Verhalten im Umgang mit dem Tier bedeutsam.

 

 

Tierhaltung birgt auch Risiken

 

Füttern, spazieren gehen, schmusen - Haustiere können weitaus mehr Bedürfnisse befriedigen als die eben genannten und spielen dann vielleicht für die psychische und manchmal auch für die körperliche Gesundheit eine große Rolle. In Schulen, Pflegeheimen und anderenorts werden immer mehr Tiere eingesetzt, manchmal nur zur Freude der Bewohner, manchmal auch zu Therapiezwecken.

 

Aber verschiedene Tiere bringen auch unterschiedliche Gefahren mit sich, deren sich Tierbesitzer möglichst bewusst sein sollten. Dies zeigt eine umfangreiche Forschungsarbeit der Ohio State University. Forscher werteten dort 500 Studien zum Thema aus.

 

 

Verhaltensempfehlungen dienen dem Schutz

 

Bakterien oder Würmer können Kindern, immungeschwächten Personen, älteren Menschen oder schwangeren Frauen gefährlich werden. Deshalb gilt es einige Hygieneregeln zu beachten. Nach dem Streicheln sollten sich Tierbesitzer immer die Hände waschen. Auch das Lecken im Gesicht oder der Kontakt mit dem Mund sollte unterbleiben. Menschen mit einer Immunschwäche sollten keine Reptilien und Amphibien halten. Beim Säubern von Käfigen, Aquarien oder Katzenklos sollten Tierbesitzer Handschuhe tragen.

 

Es gilt immer auch, bereits im Vorfeld das zur der Familie passende Haustier auszusuchen. Zu bedenken ist auch, dass manche Keime auch vom Menschen zum Tier übergehen können und diese dann andere Menschen infizieren können. Bekannt ist das zum Beispiel bei Methicillin-resistenten Staphylokokken (MRSA). Diese können schwere bakterielle Infektionen auslösen, die nur schwer zu behandeln sind. Denn die auslösenden Bakterien haben gegen viele Antibiotika Resistenzen gebildet, sodass immer weniger von ihnen wirksam sind.

Quelle: Dr. Julia Hofmann06.05.15Zum AnfangZurück

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