Sorge deutscher Eltern Nr.1: Neurodermitis

Wie schätzen Deutsche Eltern die Gesundheit ihrer Kinder ein und was sind die Ängste, wenn es um mögliche Erkrankungen ihrer Sprösslinge geht? Eine Untersuchung der DAK Gesundheit gibt Auskunft.

 

 

Angst vor Neurodermitis, Asthma und Zuckerkrankheit

 

Die Forsaumfrage "Kindergesundheit 2015" der DAK von über 1.000 Eltern mit mindestens einem Kind im Alter unter sechs Jahren zeigt, dass 95 Prozent der Eltern die Gesundheit ihrer Kinder als "gut" oder "sehr gut" bewerten.

 

Die Sorgen und Ängste vor Erkrankungen, die die eigenen Kinder beeinträchtigen, wurden ebenfalls erfragt. Auf Nummer eins rangiert die Angst vor Neurodermitis. 27 Prozent der Eltern fürchten sich vor der Hautkrankheit. In der Häufigkeit folgen Ängste vor Asthma und Zuckerkrankheit (Diabetes).

Gegenüber der Befragung aus dem Jahr 2008 haben Eltern dafür weniger Angst vor der Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS). Während diese Störung 2008 noch 44 Prozent der Eltern fürchteten, waren es aktuell nur 20 Prozent.

 

 

Atemwegsprobleme kommen am häufigsten vor

 

Die Nachfrage nach aktuellen Erkrankungen ergab, dass die Atemwege mit 30 Prozent am häufigsten den Kindern zusetzten. In 15 Prozent waren es Hauterkrankungen und zehn Prozent Ohrenerkrankungen. Laut den Eltern hatten 45 Prozent der Kinder keine akuten Erkrankungen.

 

Erkrankungen der Atemwege und Ohren wurden am häufigsten von Eltern mit Kleinkindern genannt. Probleme mit den Zähnen trafen häufiger bei Säuglingen zu.

Quelle: Dr. Julia Hofmann25.09.15Zum AnfangZurück

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