Schwangerschaft: Wann kommt das Baby?

Die Vorhersage des Geburtstermins ist für Frauen oftmals mit Unsicherheiten behaftet. Auch bei normalem Schwangerschaftsverlauf kann das Kind ein oder zwei Wochen früher oder später zu Welt kommen. Über eine Methode zur exakteren Bestimmung der Geburt berichten US-Forscher.

 

 

Planung des Geburtstermins hat für Eltern in spe Bedeutung

 

Nur fünf Prozent der schwangeren Frauen entbinden zum errechneten Geburtstermin. 90 Prozent der Frauen, die länger schwanger sind, also übertragen, entbinden spontan innerhalb von zwei Wochen nach dem errechneten Termin. Auch bei Übertragung lässt sich der Beginn der Geburt kaum vorhersagen. Weder Berechnungen anhand der letzten Monatsblutung noch Ultraschalluntersuchungen können exakte Hinweise darauf liefern, wann der Geburtstermin wahrscheinlich sein wird.

 

Die meisten Mütter und Väter wünschen sich aber genauere und zuverlässigere Angaben zu dem doch für sie sehr wichtigen Ereignis. Sie möchten sich auf die Geburt und natürlich auch auf die Zeit danach vorbereiten und können keine zeitlichen Planungen wie Verwandtenbesuche oder anderes vornehmen.

 

 

Länge des Gebärmutterhalses gibt über Geburtstermin bessere Auskunft

 

Die Untersuchung der Länge des Gebärmutterhalses könnte eine exaktere Bestimmung des Geburtszeitpunktes ermöglichen, so Wissenschaftler. Bei einer bevorstehenden Geburt verkürzt sich der Gebärmutterhals. Dieses Wissen macht man sich bei Frauen mit drohender Frühgeburt zunutze. Die Messung der Gebärmutterhalslänge erfolgt mittels intravaginaler Ultraschalluntersuchung.

 

Je kürzer der Gebärmutterhals, desto wahrscheinlicher folgt die Geburt. Misst der Gebärmutterhals zum errechneten Geburtstermin mehr als drei Zentimeter, ist eine Geburt innerhalb der folgenden sieben Tage unwahrscheinlich. Beträgt die Länge dagegen ein Zentimeter oder weniger, besteht eine 85-prozentige Chance, in den kommenden sieben Tagen zu gebären, schreiben die Wissenschaftler im Fachjournal "BJOG: An international Journal of Obstetrics and Gynaecology". 

Quelle: Dr. Julia Hofmann03.11.15Zum AnfangZurück

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