Schuppenflechte: Behandlung schützt das Herz

Patienten mit Schuppenflechte haben ein erhöhtes Risiko für verschiedene Erkrankungen. Auch das Herz leidet oftmals, vor allem bei schwerer Krankheit. Ist die Schuppenflechte behandelt, sinkt das Herzrisiko.


Biologika senken Herzrisiko

Menschen mit Schuppenflechte (Psoriasis) entwickeln eher gesundheitliche Probleme wie Übergewicht, Diabetes, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen wie erhöhte Cholesterinwerte, Herzinfarkt und Schlaganfall. Psoriasis ist eine chronisch entzündliche Erkrankung nicht nur der Haut, sondern oftmals des ganzen Körpers. Bei schwerer Krankheit kann auch das Gefäßsystem und das Herz betroffen sein.

Mit der Behandlung der Schuppenflechte wird auch das Herz geschützt, so Forscher. Bei moderater bis schwerer Krankheit kommen Lichttherapie und Medikamente zum Einsatz, die das Immunsystem beeinflussen oder hemmen, sodass die entzündliche Aktivität abnimmt. Besonders sogenannte Biologika können Herzkreislaufsymptome bei Patienten verbessern, so US-Wissenschaftler in einer Veröffentlichung der American Academy of Dermatology. Die genaue Ursache dafür sei allerdings unklar.

Hier wären weitere Untersuchungen notwendig und auch der Vergleich mit anderen Psoriasismedikamenten könnte Aufschluss geben. Die Wissenschaftler empfehlen Patienten, sich behandeln zu lassen, ein gesundes Gewicht zu behalten und mit ihrem Arzt zu besprechen, ob eine Herzkreislaufuntersuchung ratsam ist.

Quelle: Dr. Julia Hofmann15.08.16Zum AnfangZurück

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