Organspende in Deutschland

In Deutschland kommen auf eine Million Einwohner knapp 15 Spender. International liegt die Bundesrepublik damit im unteren Drittel. 2011 wurden 1200 Menschen nach dem Tod 3917 Organe entnommen - das waren 7,4 Prozent Spender weniger als im Vorjahr.

Ein Spender kann bis zu sieben Kranken helfen. Nach dem Hirntod können Niere, Herz, Leber, Lunge, Dünndarm, Bauchspeicheldrüse und Gewebe gespendet werden. Auf dem Spenderausweis können bestimmte Organe angegeben werden. Es gibt aber auch Lebendspenden, etwa von Nieren.

Kliniken müssen künftig Transplantationsbeauftragte vorhalten, denn bisher melden nur die Hälfte der Häuser mit Intensivstationen potenzielle Organspender.

Quelle: dpa09.11.12Zum AnfangZurück

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