Morbus Menière

Wer wiederholt plötzliche Anfälle von Drehschwindel hat, sollte zum Hals-Nasen-Ohrenarzt gehen. Er könnte an einer Erkrankung des Innenohrs, der Morbus Menière, leiden. Dabei drehe sich der Raum um einen, erläutert Leif Erik Walther vom Deutschen Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte in Neumünster die Symptome. Hinzu kommen Probleme beim Hören sowie Übelkeit. Die Betroffenen können sich über Tage stark beeinträchtigt und unwohl fühlen. Nach dem Anfall bleiben vorerst tief dröhnende Ohrgeräusche zurück, beschreibt der Arzt aus Sulzbach im Taunus die Folgen.

Bei der Menière-Erkrankung komme es zu einem Ungleichgewicht der Flüssigkeiten im Innenohr. Abhängig vom Stadium der Erkrankung könne der Arzt das mit Medikamenten oder Injektionen behandeln. Außerdem gebe es Möglichkeiten, die Erkrankung chirurgisch zu behandeln.

Quelle: dpa18.06.13Zum AnfangZurück

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