DepressionsCoach der TK hilft

Der TK-DepressionsCoach ist ein internetbasiertes Beratungs- und Verhaltensprogramm, dass für die Linderung depressiver Symptome konzipiert wurde. Erste Daten zeigen nun den Erfolg des Programmes. Demnach gingen bei Nutzern depressive Symptome merklich zurück, sodass sie als klinisch nicht mehr relevant zu beurteilen sind.

 

 

Sechswöchiges Coaching zeigt erste Erfolge

 

Studien zu internetbasierten Interventionsprogrammen ergaben, dass solche Programme helfen können, Beschwerden von Nutzern zu verbessern. Auf naturwissenschaftlichen Erkenntnissen und nachweislich wirksamen kognitiv-verhaltenstherapeutischen Methoden und Techniken beruht der DepressionsCoach der Techniker Krankenkasse (TK), dessen Kosten von der Kasse getragen werden.

 

Schwerpunkte liegen im Erlernen angenehmer neuer Verhaltensweisen, der Stärkung des Wohlbefindens und der persönliche Ressourcen sowie der Hinterfragung und Veränderung ungünstiger Gedanken und Verhaltensmuster.

 

Die erste Datenauswertung von 1.000 Teilnehmern, die sechs Wochen an dem Programm teilgenommen hatten, zeigt positive Befunde. Die mit dem anerkannten psychologischen Untersuchungsverfahren erhobenen Werte im "Becks Depressionsinventar II" zeigen Verbesserungen, die beachtlich sind. Von fast 22 Punkten fielen die Werte im Verlauf auf weniger als zehn Punkte.

 

 

Besserung von mittelschwerer Depression zu leichter

 

Dies entspreche der Veränderung von einer mittelschweren Depression zu klinisch nicht mehr bedeutsamen Werten, so die TK. Besonders gut wirksam war offenbar ein schriftlicher Austausch von Teilnehmern mit Therapeuten, doch ohne den persönlichen Kontakt war der Coach wirksam.

 

Im Verlauf des sechswöchigen Trainingsprogrammes wird Teilnehmern umfangreiches Wissen über depressive Symptome vermittelt. Zusätzlich werden Teilnehmer dabei unterstützt, positive Aktivitäten aufzubauen und Problemlösungsstrategien zu finden, die sie in ihren Alltag übertragen.

Hier geht es zum TK-DepressionsCoach: https://ecoach.tk.de/onlineberatung

Quelle: Dr. Julia Hofmann02.11.15Zum AnfangZurück

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