Crystal Meth erhöht Risiko von Morbus Parkinson

Das Amphetamin Chrystal Meth ist eine Modedroge und im Vergleich zu anderen Drogen billig. Die schnell abhängig machende Droge zerstört aber nicht nur das Gesicht und verursacht psychische Probleme, auch ist das Risiko für Morbus Parkinson erhöht, ergaben zwei US-Studien.

 

 

Direkte Schädigung von Nervenzellen?

 

Morbus Parkinson ist eine Erkrankung des Nervensystems, wobei der Untergang von Nervenzellen vor allem zu Bewegungsstörungen, Zittern, Muskelsteifigkeit und Gang- und Gleichgewichtsstörungen führt. Ursächlich ist der Untergang von Nervenzellen, die den wichtigen Botenstoff Dopamin bilden. Die Krankheit schreitet langsam voran und ist nicht heilbar.

 

Zwei Studien aus Utah und Kalifornien ergaben nun, dass Konsumenten von Amphetaminen und Chystal Meth ein erhöhtes Risiko haben, an Morbus Parkinson zu erkranken. Konsumenten von Kokain dagegen wiesen kein  erhöhtes Risiko auf.

 

Auf welchem Weg die Droge das Krankheitsrisiko erhöht, ist bislang unklar. Möglicherweise schädigt das Metamphetamin die Nervenzellen, die den wichtigen Botenstoff Dopamin produzieren. Beide Studien wurden in der Fachzeitschrift "Drug and Alcohol Dependence" veröffentlicht.

Quelle: Dr. Julia Hofmann02.01.15Zum AnfangZurück

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