Alpträumen auf der Spur

Wer oft unter Alpträumen leidet, hat häufiger auch depressive Symptome oder leidet unter Schlaflosigkeit, ergab eine Studie. Demnach sind Depressionen und Schlafstörungen geeignet, Alpträume vorherzusagen.

 

 

Depressionen und Schlaflosigkeit bei Alpträumen häufig

 

Wissenschaftler der Universität in Turku, Finnland, fanden den Zusammenhang zwischen Alpträumen und depressiven Symptomen sowie Schlaflosigkeit. Demnach berichteten fast vier Prozent der untersuchten Personen über häufige Alpträume innerhalb der vergangenen 30 Tage. 4,8 Prozent davon waren Frauen und 2,9 Prozent Männer.

 

Über häufige Alpträume klagten 28,4 Prozent der Studienteilnehmer mit schweren depressiven Symptomen und 17,1 Prozent der Teilnehmer mit oft auftretender Schlaflosigkeit, so die Studienautoren in der Fachzeitschrift "Sleep".

 

Weitere Analysen zeigten, dass die größten Risikofaktoren für Alpträume Schlaflosigkeit, Erschöpfung und depressive Symptome mit negativen Einstellungen gegenüber der eigenen Person sind.

 

 

Die Hälfte der Studienteilnehmer hatte keine Alpträume

 

Es gibt also einen klaren Zusammenhang zwischen Wohlbefinden und Alpträumen. Dies drückt sich am deutlichsten in der Verbindung mit Depressioen aus, kann aber auch mit der Lebenszufriedenheit und Gesundheit beobachtet werden, so die Studienautoren.

 

Die Forscher hatten fast 14.000 Erwachsene zwischen 24 und 74 Jahren untersucht. Sie beantworteten Fragebögen und erhielten eine allgemeinmedizinische Untersuchung. Von allen Teilnehmern gaben 45 Prozent an, zumindest manchmal unter Alpträumen zu leiden. 50,6 Prozent gaben an, keine Alpträume zu haben.

Quelle: Dr. Julia Hofmann13.04.15Zum AnfangZurück

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