Mit dem Rad zur Arbeit hält Herz gesund

Wer den Weg zu seiner Arbeitsstelle regelmäßig mit dem Fahrrad zurücklegt, hält sein Herz eher gesund. Das zeigt eine Untersuchung an Dänen. Schon eine 30-minütige Fahrradfahrt pro Woche ist mit Vorteilen für die Herzgesundheit verbunden. Natürlich kann auch das Zurücklegen anderer Wege mit dem Fahrrad Herzkrankheiten vorbeugen. 


Herz profitiert auch von wenigem Fahrradfahren

Ob zu Fuß oder mit dem Fahhrad – ein aktiver Weg zur Arbeit oder zum Einkaufen kann Teil des täglichen Lebens sein. Für viele ist das nicht nur kosten-, sondern auch zeitsparend. Die zusätzliche Bewegung kommt zudem der Gesundheit zugute.

Wie sich ein mit dem Fahrrad zurückgelegter Arbeitsweg und der Wechsel von Auto, Bus oder Bahn auf den Drahtesel auf das Risiko der koronaren Herzkrankheit auswirkt, ist Gegenstand einer Untersuchung an Dänen. Ergebnisse wurden im "Circulation" veröffentlicht.

Von den untersuchten 45.000 dänischen Frauen und Männern im Alter zwischen 50 und 65 Jahren erlitten regelmäßige Fahrradfahrer im Untersuchungszeitraum von 20 Jahren elf bis 18 Prozent weniger Herzinfarkte als Studienteilnehmer, die nicht Fahrrad fuhren. Einen gewissen Schutz gewährleistete bereits eine Fahrradfahrt von nur einer halben Stunde in der Woche. 


Fahrradfahrten in den Alltag einbeziehen

Studienteilnehmer, die in den ersten fünf Jahren der Beobachtungszeit vom Auto oder öffentlichem Verkehrsmittel auf das Fahrrad umstiegen, hatten in den folgenden 15 Jahren ein um 25 Prozent reduziertes Risiko für einen Herzinfarkt als jene, die nicht Fahrrad fuhren.

Für viele sei es schwer, neben Beruf, Familie und anderen Verpflichtungen Zeit für sportliche Aktivität zu finden, so die Forscher. Deshalb sei es wichtig und auch sinnvoll, das Fahrradfahren in die alltäglichen Aufgaben mit einbeziehen zu können. Auf diese Art müsste nicht zwangsläufig mehr Zeit investiert werden, um ein moderates Level an Bewegung zu erhalten. Regelmäßiges Fahrradfahren könnte die Anzahl der Herzinfarkte um sieben Prozent senken und wäre eine geeignete Vorbeugung.

Quelle: Dr. Julia Hofmann14.11.16Zum AnfangZurück

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