Ein kurzer Mittagsschlaf ist gesund

Vier von fünf Deutschen haben zwischen 13 und 15 Uhr ein Mittagstief. Das Denken fällt schwer, Blutdruck und Körpertemperatur sinken ab, der Körper verlangt nach Nahrung – und Ruhe.

Gerade am Arbeitsplatz gehen die meisten jedoch über diesen Leistungsknick hinweg und machen weiter. Welcher Chef würde es schon gerne sehen, wenn sie die Mitarbeiter am Arbeitsplatz entspannen und die Augen schließen würden?

Doch gerade diese Viertelstunde Ruhezeit fördert die Kreativität am Nachmittag und steigert die Leistungsfähigkeit – wenn es richtig angegangen wird. In dieser Zeit kann sich der Körper um das Immunsystem, um beschädigte Zellen kümmern, das Gehirn speichert bis dahin Gelerntes oder Gehörtes richtig ab. 

Hier sind die wichtigsten Tipps für die kurze Entspannung am Mittag:

Akzeptieren Sie die Wechselphasen in Ihrem Biorhythmus, schlafen Sie jedoch nur kurz. Optimal sind 20 bis 30 Minuten. Wer länger schläft, hat es schwer, nachher wieder auf die Beine zu kommen, der Schlaf war zu tief.

Wenn möglich, legen Sie die Füße hoch, damit sich das Blut zur Arbeit im Verdauungstrakt sammeln kann und legen Sie nicht den Kopf auf die Tischplatte.

Sorgen Sie, wenn möglich, für eine geräuscharme und abgedunkelte Atmosphäre, schalten Sie Telefon und Radio aus oder benutzen Sie eine Schlafbrille.

Versuchen Sie, am Arbeitsplatz Ihr Bedürfnis für eine kurze Ruhephase angemessen zu kommunizieren. So ersparen Sie sich verwunderte Blicke Ihrer Kollegen und Unverständnis vom Chef.

Quelle: Silke Funk23.03.18Zum AnfangZurück

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