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Gefahr von Parasiten in Sushi

Sushi erfreut sich auch in Deutschland zunehmender Beliebtheit. Der rohe Fisch im japanischen Gericht kann aber mit einem Parasiten infiziert sein. Ein Befall mit dem Anisakis-Wurm wird möglicherweise auch in Europa immer häufiger diagnostiziert.


Larven des Fadenwurms können sich in verschiedenen Fischen befinden

Ob Sushi oder Sashini: Wer nach dem Genuss von rohem Fisch unter starken Magenschmerzen, Übelkeit oder Fieber leidet, könnte mit dem Fadenwurm Anisakis infiziert sei. Über einen Infektionsfall eines Portugiesen berichtete jetzt das "British Medical Journal". Nach dem Verzehr von Sushi hatte der 32-Jährige starke Bauchschmerzen und Fieber entwickelt. Eine Spiegeluntersuchung ergab, dass sich ein Fadenwurm durch die Magenwand durchbohrte.

Auch japanische Forscher beobachten eine Zunahme von Infektionen und warnen. Die Larven des weißen, fadenförmigen, um die fünf Millimeter breiten und bis zu drei Zentimeter langen Fadenwurms finden sich häufiger in Makrelen, Lachs, Hering, Kabeljau, Tintenfisch, Red Snapper und Heilbutt. 

Laut Forscher sind bis zu 39 Prozent der auf dem Markt im spanischen Grenada erhältlichen Makrelen mit dem Krankheitserreger befallen. Nach der Aufnahme mit der Nahrung kann sich der Fadenwurm durch die Magenwand bohren und in die Muskulatur einwandern, wo er zugrunde geht.


Roher Fisch: Einfrieren oder Erhitzen tötet de Larven

Typische Krankheitszeichen sind zwei Stunden bis zu zwei Wochen nach dem Verzehr von rohem Fisch starke Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen sowie leichtes Fieber. Der Fadenwurm kann aber auch zu allergischen Reaktionen und Überempfindlichkeitsreaktionen führen. 

Wer sich vor Infektionen mit dem Parasiten schützen will, sollte entweder ganz auf rohen Fisch verzichten und ihn vor dem Verzehr kochen oder braten.  Dies sollte mindestens eine Minute lang bei 60 Grad Celsius oder mehr geschehen. Eine weitere Möglichkeit besteht in der Lagerung bei mindestens minus 20 Grad Celsius für mindestens einen Tag.  

Daneben geben Experten den Tipp, den Fisch vor dem Verzehr genau anzusehen. Wer einen ganzen rohen Fisch kauft, sollte die inneren Organe sorgfältig entfernen, denn in ihnen befinden sich häufig die Larven des Fadenwurms. Bei Infektion mit dem Parasiten lässt sich dieser mit dem Endoskop entfernen. 

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