Hund im Schlafzimmer verbessert Schlaf

Viele Hundebesitzer möchten auch nachts nicht auf ihren tierischen Freund verzichten. Aber wo soll der Hund übernachten? Forscher empfehlen für einen guten Schlaf: Der Hund darf ins Schlafzimmer, aber nicht ins Bett.


Hunde sind mehr als ein Haustier

44 Prozent der nordamerikanischen Haushalte beherbergen einen Hund. In den USA ist mit einer Gesamtzahl von 78 Millionen Hunden zu rechnen. Auch hierzulande gilt der Hund vielen als bester Freund des Menschen. Über 77.000 Welpen werden jährlich angeschafft.

Nach einem langen Arbeitstag freuen sich Hundebesitzer oftmals, jetzt Zeit mit dem Hund zu verbringen. Doch manchmal ist die Zeit mit dem Schlafengehen zu Ende. Andere Menschen lassen den Vierbeiner im Schlafzimmer übernachten, manche nehmen ihn sogar mit ins Bett. Was dem eigenen Schlaf am ehesten zugutekommt, fanden Wissenschafler der Mayo Clinic in Rochester heraus. 

Der Nutzen der Tiere auf Körper und Geist wurde vielfach untersucht. Hunde tun der Psyche gut und werden oftmals auch therapeutisch eingesetzt. Sie sollen Angst und Stress reduzieren und vermitteln mitunter ein Gefühl der Unabhängigkeit und Selbstständigkeit. Vielen ist ein Hund weitaus mehr als ein Haustier, er ist Kamerad und Freund und ein eigenständiges Familienmitglied, das natürlich auch seine Rechte hat.


Hund im Bett verschlechtert Schlafqualität

Wie eng aber der körperliche Kontakt zum Tier sein sollten, darüber streiten sich die Geister selbst unter Hundebesitzern. Während die meisten Menschen finden, ein Hund gehört nicht ins Bett, finden andere, dass er aber schon im Schlafzimmer schlafen kann und sie das sogar wünschen und sich damit besser fühlen.

Die Forscher fanden jetzt an 40 Hundebesitzern heraus, dass der Hund im Schlafzimmer den Schlaf verbessern kann. Im Bett hingegen stört ein Hund eher den Schlaf. Die Empfehlung der Wissenschaftler fällt entsprechend eindeutig aus: Der Hund im Schlafzimmer fördert den Schlaf. ins Bett gehört er jedoch nicht. Ergebnisse veröffentlichten sie in den "Mayo Clinic Proceedings". 

Es gibt also keinen Grund, auf die nächtliche Anwesenheit seines Hundes ganz zu verzichten.

Quelle: Dr. Julia Hofmann21.09.17Zum AnfangZurück

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