Welche Bewegung bei Knie-Arthrose?

Bei Knie-Arthrose sind diverse Medikamente und Schmerzmittel schnell verschrieben und regelmäßig zur Hand. Doch die Frage, was man selber tun kann, um einer Knie-Arthrose vorzubeugen beziehungsweise bei schon bestehender Arthrose dem entgegenzuwirken, bleibt häufig unbeantwortet.

Dabei ist es auch bei schon bestehender Arthrose wichtig, auf regelmäßige Bewegung zu achten. Ohne Bewegung kann der Körper nicht genügend Gelenkflüssigkeit bilden, warnt die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC). Und diese Bildung der Gelenkschmiere geschieht eben gerade bei ausreichender Beanspruchung der Gelenke.

Doch was tun, wenn sowieso die Kniegelenke schon Schmerzen bereiten und man geneigt ist, sich zu schonen? Angeraten sind  – trotz der Schmerzen – 30-40 Minuten gemäßigt Sport zu treiben und das mindestens zweimal pro Woche.

Wichtig ist nur, dass die Gelenke hierbei ohne Krafteinsatz gleichmäßig und zunächst moderat bewegt werden, wie zum Beispiel beim Schwimmen, beim Aquagym, beim Nordic Walking oder auch beim langsamen Rad fahren.

Vorsicht ist bei allen Sportarten mit abruptem Bewegungswechsel geboten. So können beispielsweise Tennis, Fußball, Squash oder Joggen den Gelenken mehr schaden als nützen. In jedem Fall moderat beginnen und die Dauer langsam steigern.

Quelle: Silke Funk28.02.18Zum AnfangZurück

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