Das vernachlässigte Vitamin K2

Vitamine und Mineralstoffe haben in unserem menschlichen Organismus die unterschiedlichsten Aufgaben. Sie sind an Proteine (Eiweißstoffe) gebunden und damit Bestandteil von Hormonen, Botenstoffen, sogenannten Neurotransmittern und Enzymen.

Vitamin K2 wirkt, genau wie das Vitamin K1, als "Co-Faktor", das bedeutet, es aktiviert und beeinflusst Proteine im Körper. So hat Vitamin K2 einen erheblichen Einfluss auf die gefürchteten Alterskrankheiten, da es für gesunde Knochen sorgt und gleichzeitig krankmachende Kalkablagerungen in den Blutgefäßen (Arteriosklerose) verhindert.

Auch hilft Vitamin C2, die Insulinproduktion- und aufnahme zu verbessern und so einer Diabeteserkrankung vorzubeugen. Es erhöht die Fruchtbarkeit, schützt das Gehirn vor freien Radikalen und stärkt so die Gedächtnisleistung. Der heutzutage vorhandene Mangel ist mit eine Erklärung für die vielen Alzheimererkrankungen.

Vitamin K2 beugt Arthritis vor, erhält die Elastizität der Haut, schützt vor koronarer Herzerkrankung und Krebs. Es erhält die Knochendichte, schützt die Nieren vor Gefäßverkalkung und damit auch vor der Dialyse und besitzt eine hohe Bedeutung für die Zahngesundheit und die Vermeidung von Karies.

In welchen Lebensmitteln ist K2 enthalten?

Vitamin K2 ist, im Gegensatz u Vitamin K1, nicht pflanzlichen Ursprungs, sondern wird von Mikroorganismen und in der Darmflora gebildet. Im Lebensmittelbereich ist es fast nur in fermentierten Produkten wie beispielsweise Sauerkraut zu finden. Die Japaner verwenden in einigen Regionen ein fermentiertes Sojaprodukt mit dem Namen Natto, das für unseren Gaumen sehr gewöhnungbedürftig schmeckt. Dort, wo Natto traditionell gegessen wird, sind Herzinfarkt, Schlaganfall und Osteoporose jedoch nahezu unbekannt.

In unseren Breitengraden ist ein chronischer K2-Mangel leider sehr verbreitet, da es nicht einfach ist, diesen Bedarf über die tägliche Nahrung zu decken. Der täglich empfohlene Bedarf an Vitamin K2 wird mit 100 Mikrogramm angegeben, höhere Dosierungen haben jedoch keinerlei Nebenwirkungen.

Es ist anzuraten, bei familiären Häufungen von Herz- und Kreislauferkrankungen oder Osteoporose Vitamin K2 regelmäßig als Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen. Besonders gut bewährt haben sich Viitamin K2-Tropen auf Ölbasis, da es zu den fettlöslichen Vitaminen zählt.

Quelle: Silke Funk14.05.18Zum AnfangZurück

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