Schnupfen natürlich heilen

Der Winter will kein Ende nehmen, hat er unsere Gastfreundschaft doch schon lange genug beansprucht. Und mit ihm auch diverse Erkältungskrankheiten. Da wird schnell zu Pillen oder Säften aus der Apotheke gegriffen. Dabei hätte Mutter Natur reichhaltige Schätze parat, um dem lästigen Schnupfen ohne Nebenwirkung zu Leibe zu rücken.

Hier mal die wichtigsten traditionellen Mittel aus der Hausapotheke:

Hühnersuppe

Da ist als erstes die gute alte Hühnersuppe zu nennen. Sie enthält nämlich große Mengen Zink, gepaart mit Proteinen, die das Zink besonders verwertbar machen. Zink wirkt laut einer aktuellen Studie noch vor dem Vitamin C als bester Schnupfenbekämpfer. Wichtig hierbei ist, das Suppenhuhn ins kalte Wasser zu legen und dann erst zu erwärmen, damit der ebenfalls enthaltene Eiweiß-Baustein Cystein nicht gerinnt. Cystein trägt ebenfalls zum Abschwellen der Schleimhäute bei.

Honig gegen Hustenreiz

Honig lindert Hustenattacken bei einer Erkältung und lindert Halsschmerzen. Verantwortlich dafür ist neben den antibiotischen Inhaltsstoffen der spezielle Zucker des Bienenprodukts, der die für das Husten zuständige Areale im Gehirn beruhigen kann.

Knoblauch gegen Schnupfen

Die Schwefelverbindungen des Knoblauchs bekämpfen sehr wirksam Schnupfenviren. Hierzu eine geschälte Knoblauchzehe roh zerkauen oder zerstampfen, dann den Brei in heißem Zitronenwasser ziehen lassen und die Mixtur drei Mal täglich in kleinen Schlucken trinken.

Schleimlösender Holunder

Holunderbeeren enthalten entzündungshemmende, schleimlösende und antivirale Stoffe sowie viel Vitamin C. Die Beeren etwa eine Viertelstunde kochen, die Früchte anschließend in ein Sieb gießen und nach dem Abkühlen über einem Gefäß ausdrücken. Den gewonnenen Saft mehrmals am Tag in kleinen Mengen trinken.

Ingwer gegen Schnupfenviren

Ingwer enthält Scharfstoffe, die den Schleim der oberen Atemwege verflüssigen und ihn so leichter lösbar machen. So nutzt man den Ingwer: Einen Esslöffel frische Ingwerwurzel kleinschneiden, mit einem viertel Liter kaltem Wasser übergießen, aufkochen und zwanzig Minuten köcheln lassen. Abseihen und drei Mal täglich eine Tasse trinken.

Wärme gegen die Vermehrung der Viren

Immunbiologen der Yale Universität in Connecticut stellten fest, dass sich Schnupfenviren bei Wärme deutlich langsamer vermehren. Ein warmer Wickel um den Hals oder eine Behandlung der Stirnhöhlen mit Infrarotlicht wirken Wunder.

Quelle: Silke Funk03.04.18Zum AnfangZurück

Quellenangabe für Zitate

Inhalte dieser Webseite dürfen für kommerzielle und nichtkommerzielle Zwecke ohne Rückfragen auszugsweise zitiert werden. Bedingung dafür ist die Einrichtung des folgenden Links als Quelle des Zitates: