Mit Intervallfasten zur Wunschfigur

Was ist intermittierendes Fasten?

Es ist keine Fastenkur im üblichen Sinne, sondern stattdessen wechseln sich pro Tag zwei Phasen ab: eine, in der verzichtet wird und eine, in der ganz normal gegessen wird.

Diese Art zu essen, die auch Intervallfasten oder Teilzeitfasten genannt wird, soll es ermöglichen, von vielen Fastenvorteilen zu profitieren, ohne dass dabei  Schächezustände oder Heißhunger aufkommen. Der bekannte TV-Arzt, Kabarettist und Buchautor Dr. Eckart von Hirschhausen ist ein Beispiel für den Erfolg dieser Methode: Er hat in drei Monaten 10 Kilo abgenommen – und zwar mit der 16:8-Variante.

Was bedeutet das? Zwischen der letzten Tagesmahlzeit und dem nächsten Essen am kommenden Tag müssen 16 Stunden liegen. Diese Pause braucht der Körper, um überschüssiges Fett abzubauen. Und diese Pause ist, so Hischhausen, das beste Anti-Aging-Programm, da in einer längeren Essenspause der Organismus Zeit hat, zusätzlich zum Fettabbau seine Zellen zu regenerieren.

Es gibt vier verschiedene Alternativen, das Intervallfasten umzusetzen, probieren Sie einfach aus, was am besten zu Ihnen passt und sich in Ihren Alltag umsetzen lässt. Erfolgsversprechend sind sie alle:

16:8-Rhythmus. 16 Stunden Essenspause sind relativ gut in den Alltag zu integrieren. Besonders bei denjenigen Personen, die ungern frühstücken, ist diese Methode willkommen. Eine Möglichkeit ist beispielsweise, spät zu frühstücken und früh zu Abend zu essen, also zum Beispiel von 11 Uhr bis 17 Uhr die Essensphase zu haben und den Rest der Zeit auf Kalorien zu verzichten. Dies kann aber ebenso zwischen 21 Uhr bis 13 Uhr geschehen, ganz nach Belieben, Hauptsache, die 16 Stunden Fastenzeit werden eingehalten.

36:12-Rhythmus. Bei dieser Methode ist jeder zweite Tag ein kompletter Fastentag. Am Tag dazwischen kann normal gegessen werden, also von 8 Uhr morgens bis 20 Uhr abends. Während der Nacht und des gesamten nächsten Tages wird gefastet und erst am Tag darauf wird mit dem Frühstück der Verzicht wieder unterbrochen.

20:4-Rhythmus. Extremer und nur für eine kurze Zeit zu empfehlen ist die Zeiteinteilung mit einem Fenster von lediglich 4 Stunden, in denen gegessen werden darf. 20 Stunden hingegen pro Tag ist Verzicht angesagt.

Ganze Fastentage. Diese Methode findet auch in der 5:2-Diät Anwendung: An zwei Tagen die Woche wird komplett gefastet, an den anderen 5 Tagen wird normal gegessen. Studien haben ergeben, dass Personen mit dieser Methode gute Ergebnisse erzielten, ohne sich besonders eingeschränkt zu fühlen.

Es gibt bei allen Abnehmmethoden Befürworter und Gegner. Wichtig ist: Probieren Sie es selbst aus, finden Sie die beste der vier Methoden für sich und halten Sie sich während der Essensphasen an die Regeln für eine gesunde Ernährung: möglichst wenig Zucker und Weißmehl, kein Fastfood, sondern frische und kalorienarme Lebensmittel. Viel Erfolg!

Quelle: Silke Funk07.05.18Zum AnfangZurück

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