Ballaststoffe schützen vor Darmkrebs

Obst und Gemüse sind die Basis einer gesunden Ernährung. Und dies nicht nur wegen ihrer unschlagbaren Vitamine und Mineralien, sondern auch wegen der sogenannten Ballaststoffe. Dies sind komplexe Kohlenhydrate, die der Körper nicht vollständig aufspalten kann, die aber den Darm füllen, die Peristaltik und somit Darmaktivität fördern und dann teilweise unverdaut wieder ausgeschieden werden. Ballaststoffe sind beispielsweise das Pektin in Äpfeln, die Cellulose in Pflanzenfasern oder die Oligofruktose oder das Insulin unterschiedlicher Obst- und Gemüsesorten.

Aber Ballaststoffe sind eben nicht nur Ballast für den Darm, die allenfalls ein bisschen für Aktivität bei der Verdauung sorgen, sie zwingen uns auch, die Speise gut zu kauen, sie füllen den Magen und erzeugen so ein Sättigungsgefühl, sie binden Gallensäuren im Darm und verkürzen die Aufenthaltsdauer des Speisebreis und somit auch die Vergiftungsgefahr im Körper. Auch sorgen sie durch ihren Abbau im Darm durch gesunde Darmbakterien für eine saure Umgebung und verhindern das Wachstum unerwünschter Bakterien.

In einem gesunden Darm mit einer funktionierenden Verdauung kann wesentlich weniger Krebs entstehen. Das Zusammenspiel verschiedener pflanzlicher Inhaltsstoffe hat einen krebsvorbeugenden Effekt zur Folge. Deshalb gilt der Rat, fünfmal am Tag frisches Obst und Gemüse zu sich zu nehmen, auch weiterhin – auch dem Darm zuliebe.

Quelle: Silke Funk21.03.18Zum AnfangZurück

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